Neue Mensa der Sekundarschule hat Betrieb aufgenommen
Schneller, schöner – und lecker

Lüdinghausen -

Die neue Mensa der Sekundarschule hat ihren Betrieb aufgenommen. 400 Kinder und Jugendliche essen dort drei Mal in der Woche – im modernen Ambiente und mit ganz viel Platz. Nicht nur der An- und Umbau kommen gut bei den Schülern an, sondern auch das Essen. Neben einem Tagesgericht werden immer Pizza, Nudeln und Salat aufgetischt.

Donnerstag, 07.11.2019, 08:00 Uhr
Mittagspause in der neuen Mensa der Sekundarschule: Johanna Balshüsemann aus der 8e hat sich das Tagesgericht geholt.
Mittagspause in der neuen Mensa der Sekundarschule: Johanna Balshüsemann aus der 8e hat sich das Tagesgericht geholt. Foto: Heidrun Riese

Die lange Schlange, die sich zu Beginn der Mittagspause im Foyer der Sekundarschule gebildet hat, lässt Gedränge und Wartezeiten erahnen. Doch sobald ein Schüler seinen Fuß in die neue Mensa gesetzt hat, geht alles ruck zuck.

Seit Ende der Herbstferien läuft der Betrieb in den erweiterten und umgestalteten Räumen. Und das bereits wie geschmiert, obwohl es erst das fünfte Mal ist, dass dort Mittagessen ausgegeben werden. An den langen Tagen – montags, mittwochs und donnerstags, wenn der Unterricht bis 15.05 Uhr dauert und die Schüler eine 60-minütige Pause haben – wird in der neuen Mensa aufgetischt. Pizza, Nudeln, Salat und Nachtisch gibt es immer vom Büfett, darüber hinaus wechselnde Tagesgerichte – frisch zubereitet von einem Caterer angeliefert. Rindfleischstreifen nach Western-Art mit Mais, Bohnen und Paprika sowie einer Reis-Beilage stehen am Mittwoch auf dem Speiseplan. Johanna Balshüsemann hat sich für Letzteres entschieden. „Schmeckt gut“, findet die Achtklässlerin, die an einem der langen Tischreihen im Anbau sitzt.

Mit dem Holz wirkt alles viel heller.

Louis Micke

Der ist als solcher kaum zu erkennen, die alte Mensa und die Erweiterung sind zu einem großen Raum verschmolzen. Durch die bodentiefen Fenster fällt auch bei trübem Wetter noch reichlich Licht. Die hellen Farben sorgen für ein zeitgemäßes Wohlfühl-Ambiente. Bei den Kindern und Jugendlichen kommt es an. „Mit dem Holz wirkt alles viel heller“, macht die neue Mensa auf Louis Micke aus der 7c einen guten Eindruck. „Sie ist viel größer, moderner und schöner als vorher.“

400 der aktuell 670 Schüler haben ein Mensa-Abo abgeschlossen. „Tendenz steigend“, berichtet Schulleiter Mathias Pellmann . „Wir befinden uns im Aufbau, uns fehlt noch ein Jahrgang.“ Um sich für das Mittagessen zu registrieren, müssen die Mädchen und Jungen einen Chip auf ein Lesegerät legen. Dann können sie sich am Büfett bedienen oder an der Essensausgabe versorgen. Gegen den Durst steht ein Wasserautomat bereit. Mit den Tellern, Schalen und Gläsern geht es an einen der Tische mit insgesamt 250 Plätzen. Weil die Schüler zeitversetzt eintreffen, findet sofort jeder einen freien Stuhl. „Schüler brauchen für das Essen durchschnittlich 20 Minuten“, weiß Pellmann. Es gibt auch kein Gedränge beim Kommen und Gehen, dafür sorgen die großen Abstände zwischen den Tischreihen.

Es spielt sich schnell ein.

Dieter Krüger

Für den reibungslosen Ablauf sorgen ältere Schüler im Mensa-Dienst. Rund zehn Jugendliche kümmern sich unter anderem um den Einlass und das Sortieren des zurückgebrachten Geschirrs. „Es spielt sich schnell ein“, berichtet Dieter Krüger. Er ist pensionierter Lehrer, leitet eine Natur-AG und hat als Mensa-Chef ein Auge auf alles, was während der Essenszeit passiert. Er freut sich über die Neuerungen durch den Um- und Anbau – die bessere Luft, den geringeren Geräuschpegel und die fixe Abwicklung am Eingang. „Das mit dem Lesegerät ist ein großer Fortschritt“, stellt er fest. „Das ging vorher nicht so schnell.“

Dass der Anbau doch noch nicht ganz fertig ist, ist an einigen Kabeln zu erkennen, die im unteren Bereich aus der Wand gucken. „Dort wird noch Technik installiert“, kündigt Pellmann an. Für den Unterricht, aber auch für andere Veranstaltungen wie Sitzungen oder Vorträge. Die neue Mensa ist eben nicht nur zum Essen gut.

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