Treffen der Umweltgremien
Plastikanteil im Biomüll steigt

Lüdinghausen -

Vertreter der Umweltgremien der Kommunen sowie der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld trafen sich jetzt in der Burg Lüdinghausen. Ein Thema war der drastische Anstieg von Plastik im Biomüll.

Freitag, 08.11.2019, 14:00 Uhr
Vertreter der Umweltgremien der Kommunen und der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld trafen sich jetzt zum Austausch in der Burg Lüdinghausen.
Vertreter der Umweltgremien der Kommunen und der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld trafen sich jetzt zum Austausch in der Burg Lüdinghausen. Foto: Stadt Lüdinghausen

Auf Einladung der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld (Wbc) haben sich kürzlich Vertreter der Kommunen des Kreises und der Wbc im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen getroffen. Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Richard Borgmann . Er hob in seiner Ansprache besonders hervor, dass die Leistungen der hiesigen Städte und Gemeinden und des Kreises auch im Umweltbereich sehr beeindruckend seien. Dies werde ihm immer sehr deutlich, wenn er die Leistungen der Bürger mit denen aus dem Ausland vergleiche. Was hier bereits selbstverständlich sei, das Trennen von unterschiedlichen Abfällen, gehöre in vielen europäischen Ländern noch zu etwas Besonderem und nicht Alltäglichem, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Viele umweltpolitische Themen standen auf der Tagesordnung. So wurde unter anderem über eine neue Abstimmungsvereinbarung für die Entsorgung der Verpackungsabfälle beraten. Neue Regelungen seien aufgrund des vom Bund novellierten Verpackungsgesetzes erforderlich.

Ein weiterer Punkt betraf den Umgang mit Biomüll. In den vergangenen Jahren sei der Anteil von Plastikmüll in den Biotonnen deutlich angestiegen. Während der Anteil von Störstoffen im Biomüll laut Wbc vor einigen Jahren noch bei drei bis fünf Prozent gelegen habe, sei er nun auf bis zu 15 Prozent angestiegen. Die Folge sei, dass der so wertvolle Bioabfall nicht mehr weiter so verwertet werden könne wie bislang. Dieser Entwicklung wolle man entgegensteuern, indem man die Bürger für dieses Thema weiter sensibilisieren wolle, heißt es in dem Pressetext abschließend.

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