Historische Führung der KAKTuS-Theater-AG
Tanzend durch die Stadtgeschichte

Lüdinghausen -

Es war eine logistische Herausforderung: Aufgeteilt in zehn Gruppen brachte die Theater-AG des KAKTuS Kulturforums am Freitagabend 200 Teilnehmern der historischen Stadtführung Lüdinghauser Geschichte nahe. Ein Tänzchen auf offener Straße fehlte dabei ebenso wenig wie traditionelle Delikatessen.

Sonntag, 10.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 15:44 Uhr
Ob im „Haus Wolfsberg“ oder an den anderen Stationen: Aufgeteilt in zehn Gruppen erlebten die Teilnehmer der historischen Stadtführung Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen.
Ob im „Haus Wolfsberg“ oder an den anderen Stationen: Aufgeteilt in zehn Gruppen erlebten die Teilnehmer der historischen Stadtführung Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit Geschichten von Rittern und Spökenkiekern und jeder Menge heimatlichen Leckereien erwies sich die historische Stadtführung der Theater-AG des KAKTuS Kulturforums am Freitagabend als voller Erfolg. Tanzend, singend und erzählend führten die ehrenamtlichen Darsteller ihre Zuhörer nicht nur durch die Straßen der Altstadt, sondern auch durch die Jahrhunderte der Stadtgeschichte. Dass das Kulturforum mit diesem Konzept den richtigen Riecher gehabt hatte, wurde bereits in den vergangenen Wochen deutlich: Bis zuletzt erreichten die Organisatoren Anfragen nach Karten, obwohl die Zahl der vorgesehenen 200 Teilnehmer schon längst erreicht war.

Von der Legende um den Lüdinghauser Brutkasten und den Namen der Burg Wolfsberg bis zur auf Platt vorgetragenen Erfindung des Pumpernickels im Alten Backhaus oder Geschichten aus dem Leben eines Nachtwächters hatte die Theater-AG an zehn Stationen einprägsame Episoden aus der Lokalgeschichte aufbereitet. Neben kuriosen und unbekannten Erzählungen durften dabei auch Klassiker wie das „Eiserne Halsband“ nicht fehlen.

Historische Stadtführung in Lüdinghausen

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  • 200 Teilnehmer - aufgeteilt in zehn Gruppen - erlebten bei der historischen Stadtführung der Theater-AG des KAKTuS Kulturforums Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • 200 Teilnehmer - aufgeteilt in zehn Gruppen - erlebten bei der historischen Stadtführung der Theater-AG des KAKTuS Kulturforums Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • 200 Teilnehmer - aufgeteilt in zehn Gruppen - erlebten bei der historischen Stadtführung der Theater-AG des KAKTuS Kulturforums Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • 200 Teilnehmer - aufgeteilt in zehn Gruppen - erlebten bei der historischen Stadtführung der Theater-AG des KAKTuS Kulturforums Lüdinghauser Geschichte zum Anfassen. Im Folgenden weitere Impressionen der Veranstaltung.

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„Man merkt einfach, dass da viel Herzblut dabei ist“, lobte Teilnehmer Ingo Emmelmann die liebevollen Inszenierungen der Darsteller. Für Organisator Erich Kaltermann, der den Teilnehmern die Geschichte der Hexenverfolgungen erzählerisch und musikalisch präsentierte, ist vor allem eine Voraussetzung unverzichtbar: „Man muss ein Verständnis für die Zeit entwickeln.“

So lauschten die Besucher etwa den Visionen eines Spökenkiekers, sangen historische Lieder, wurden von den teilnehmenden Gastronomen mit traditionellen Delikatessen versorgt oder tanzten gar zu Akkordeonklängen auf der Mühlenstraße. Der großen logistischen Herausforderung zum Trotz gelang es dem Team dabei, die zehn Gruppen von der Gaststätte „Kristallo“ bis zum Hakehaus pünktlich und reibungslos quer durch die Innenstadt zu führen. „Wir können zufrieden sein, und das Schönste ist, dass alle strahlen“, freute sich Kaltermann beim abschließenden Umtrunk am Pfarrheim mit einem Blick in die Runde aus Mitwirkenden und Teilnehmern.

Auch Organisator Christoph Davids war sich sicher: „Es gibt ein riesiges Interesse an inszenierter Stadtgeschichte.“ Die Atmosphäre der Veranstaltung machte für ihn eines deutlich: „An so einem Abend sehen wir die Ernte der vielen Investitionen von Stadt und Bürgern. Wir haben es schön hier und wir sollten zusehen, dass es so bleibt.“

Wir haben uns heute nur auf die Innenstadt beschränkt, aber wir haben noch viel mehr zu zeigen.

Christoph Davids

Ein Eindruck, dem die Besuchergruppen sichtlich zustimmten, zumal die Kombination aus eindrucksvoller Atmosphäre und geschichtlichen Darbietungen für bleibende Eindrücke sorgte. „Sonst geht man im Alltag an diesen Orten oft einfach nur vorbei“, meinte etwa Klaus Bruns angesichts der neuen Perspektiven auf die vertraute Innenstadt. Für Interessierte, die keine Karte mehr ergattert haben, besteht indes die Chance auf eine mögliche Wiederholung. „Wir haben uns heute nur auf die Innenstadt beschränkt, aber wir haben noch viel mehr zu zeigen“, deutete Davids an.

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