„Bal Folk“ zieht auch Gäste aus Köln oder dem Sauerland an
Neulinge finden Anschluss

Lüdinghausen -

Schweden lässt grüßen. Schottland auch. Und dieses Mal waren es die beiden Bands „wildfremd“ und „Balrok“ , die dafür sorgten, dass es allen gut geht. Ob Single oder Paar - jede ist beim „Bal Folk“ willkommen.

Dienstag, 19.11.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 15:50 Uhr
Ob mit Partner oder ohne: Jeder ist beim „Bal Folk“ willkommen.
Ob mit Partner oder ohne: Jeder ist beim „Bal Folk“ willkommen. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit traditionellen Tänzen brachten die Teilnehmer des „Bal Folk“ am Wochenende das Parkett im Kapitelsaal zum Beben. Ob schottischen, bretonischen oder schwedischen Ursprungs: Die historischen Paar-, Reihen- und Kettentänze sorgten für Begeisterung. Den Ton gaben die beiden Bands „wildfremd“ und „Balrok“ an, die von der Gitarre bis zur Drehleier oder dem Dudelsack viele zeitgenössische Instrumente im Gepäck hatten. Was als private Geburtstagsfeier begonnen hatte und aufgrund der positiven Resonanz zum öffentlichen Tanzball wurde, ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Lüdinghauser Veranstaltungsjahres.

Ich kannte diese Veranstaltungen bereits aus Schweden.

Martin Korte

„Ich kannte diese Veranstaltungen bereits aus Schweden“, erinnerte sich Martin Korte von „wildfremd“, der die Tanzabende vor zehn Jahren initiiert hatte und nach wie vor sowohl als Musiker als auch auf der Tanzfläche mit Begeisterung dabei ist. „Heute geht es zurück zu den Wurzeln“, kündigte Stefan Bussemas, der nun für die Organisation der Folkabende zuständig ist, angesichts des kleinen Jubiläums an. Bevor der Ball jedoch offiziell eröffnet wurde, blieb jede Menge Zeit, um die Tänze kennenzulernen oder bestehendes Wissen aufzufrischen.

Balfolk-Tanzabend in der Burg Lüdinghausen

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  • Foto: Arno Wolf Fischer
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„Es sind viele neue Teilnehmer dabei“, freute sich Korte, der zu den Folk-Bällen bei weitem nicht nur Besucher aus dem Umland begrüßte. Sogar aus dem Sauerland oder aus Köln fanden sich Tanzfreunde im Kapitelsaal ein, und so mancher Gast ist schon seit der ersten Auflage dabei. Was die Faszination des „Bal Folk“ ausmacht, ist für Musiker und Gäste klar: „Es ist ungezwungen und offen.“ Die Teilnehmer brauchen keine Vorkenntnisse und keinen festen Tanzpartner, wie Korte erklärte: „Man muss nicht als Paar kommen und kann einfach jederzeit Leute ansprechen.“ So fanden auch absolute Neulinge schnell Anschluss und tanzten mal langsam, mal in schweißtreibendem Tempo über das Parkett der Renaissanceburg.

Man muss nicht als Paar kommen und kann einfach jederzeit Leute ansprechen.

Martin Korte

Höhepunkt des Abends war die große Session, zu der zahlreiche Teilnehmer ihre eigenen Instrumente mitgebracht hatten. Gemeinsam mit „wildfremd“ und „Balrok“ hielten die Gastmusiker die Tänzer noch bis tief in die Nacht auf Trab.

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