IHK-Auszeichnung für Maggi
Azubis sammeln Erfahrung im Ausland

Lüdinghausen -

Das Lüdinghauser Maggi-Werk ist jetzt von der IHK ausgezeichnet worden. Das Unternehmen bietet Auszubildenden die Möglichkeit Erfahrungen in Betrieben im Ausland zu sammeln.

Mittwoch, 20.11.2019, 19:00 Uhr
Die IHK zeichnete das Maggi-Werk Lüdinghausen für die Ausbildung von Azubis im Ausland aus (v.l.): Werksleiterin Dorothee Stamm, Ausbilder Thomas Pennekamp, Auszubildender Oliver Hüls und IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme.
Die IHK zeichnete das Maggi-Werk Lüdinghausen für die Ausbildung von Azubis im Ausland aus (v.l.): Werksleiterin Dorothee Stamm, Ausbilder Thomas Pennekamp, Auszubildender Oliver Hüls und IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme. Foto: IHK

Das Lüdinghauser Maggi-Werk der Nestlé Deutschland AG schickt Auszubildende zum Lernen ins Ausland. Oliver Hüls durfte als erste Nachwuchskraft während seiner Ausbildung zum Industriemechaniker Auslandsluft schnuppern. Dafür wurde das Unternehmen jetzt stellvertretend für Ausbildungsbetriebe im Kreis Coesfeld, die Nachwuchskräfte während der Ausbildung ins Ausland entsenden, von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ausgezeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK.

Heinrich-Georg Krumme , Vorsitzender im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Coesfeld, beglückwünschte Werksleiterin Dorothee Stamm zu der Entscheidung, Nachwuchskräfte ins Ausland zu schicken. „Damit ist Nestlé Vorbild für andere Betriebe“, so Krumme. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Westmünsterland verwies auf die Vorteile von Auslandsaufenthalten.

Damit ist Nestlé Vorbild für andere Betriebe.

Heinrich-Georg Krumme

Arbeitgeber könnten damit werben und sich Vorteile sichern beim Wettstreit um guten Fachkräftenachwuchs. „Von Betrieben höre ich häufig, dass Bewerber bereits im Vorstellungsgespräch fragen: Kann ich während der Ausbildung ins Ausland?“, wird Krumme in dem Bericht zitiert. Dass Azubis im Ausland als „Botschafter der betrieblichen Aus- und Weiterbildung“ für den Standort Deutschland werben, sei ein weiterer positiver Effekt.

Als Teil des internationalen und global agierenden Lebensmittelkonzerns Nestlé erkennen wir die besondere Wichtigkeit einer Mobilitätsbereitschaft und der damit verbundenen Flexibilität unserer Mitarbeiter.

Dorothee Stamm

Hüls hat während seines dreiwöchigen Aufenthaltes in Schweden, der vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg organisiert wurde, viele neue Eindrücke gewonnen. „Besonders gefallen hat mir, dass ich selbstständig entscheiden durfte, in welcher Abteilung ich arbeiten möchte. Die reibungslose Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern vor Ort gefiel mir gut. Dabei war die fremde Sprache keine Hürde“, so der Auszubildende.

Die Vorteile eines Arbeitsaufenthaltes im Ausland liegen auch für Werksleiterin Dorothee Stamm auf der Hand: „Als Teil des internationalen und global agierenden Lebensmittelkonzerns Nestlé erkennen wir die besondere Wichtigkeit einer Mobilitätsbereitschaft und der damit verbundenen Flexibilität unserer Mitarbeiter.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7079280?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Nachrichten-Ticker