Finanzamt wird erweitert
Mehr Platz für 245 Beschäftigte

Lüdinghausen -

Das Finanzamt Lüdinghausen wird erweitert. An die bereits seit 1998 vorhandene Nebenstelle an der Wolfsberger Straße wird ein nahezu identischer Baukörper angedockt.

Donnerstag, 28.11.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 28.11.2019, 16:26 Uhr
Investor Klaus Bertelsbeck (v.l.), Finanzamtschef Christian Schwarzer und Bürgermeister Richard Borgmann nehmen die Pläne für den Erweiterungsbau in Augenschein.
Investor Klaus Bertelsbeck (v.l.), Finanzamtschef Christian Schwarzer und Bürgermeister Richard Borgmann nehmen die Pläne für den Erweiterungsbau in Augenschein. Foto: Peter Werth

Die Mitarbeiter des Lüdinghauser Finanzamtes arbeiten am Limit – zumindest räumlich. Das wird sich in absehbarer Zeit allerdings ändern. An der Wolfsberger Straße wird angegliedert an die bereits 1998 entstandene Nebenstelle ein nahezu identischer Baukörper angedockt. Entsprechende Pläne präsentierten jetzt Christian Schwarzer , der Leiter des Finanzamtes, sowie Investor Klaus Bertelsbeck und Bürgermeister Richard Borgmann. Gerade letzterer betonte die besondere Bedeutung dieser Baumaßnahme. Sei sie doch „ein wunderbares Signal für die Region“. Diese „Bestandssicherung“ werde auch durch den langfristigen Mietvertrag über 15 Jahre für das Gebäude dokumentiert.

1400 Quadratmeter Nutzfläche

213 Mitarbeiter, davon 36 Nachwuchsbeamte in Ausbildung, hat das Finanzamt Lüdinghausen, erläuterte Schwarzer. Hinzu kämen noch 32 Konzernbetriebsprüfer, Sachverständige und Steuerfahnder. Das Ja zur Erweiterung des Finanzamtes sei erst nach gründlicher Prüfung durch das zuständige Ministerium in Düsseldorf erfolgt, erläuterte der Finanzamtschef. Erste Überlegungen lägen schon zwei Jahre zurück.

Mit Investor Klaus Bertelsbeck sei man sich schnell einig geworden. Der hatte schon den baugleichen Vorgängerbau gleich nebenan realisiert. 1400 Quadratmeter Nutzfläche umfasst das neue Objekt, sagte Bertelsbeck. Die Planung hat der Sendener Architekt Markus Stutenkemper übernommen. Über die Investitionssumme wollte Bertelsbeck sich allerdings nicht äußern.

Besondere Attraktivität des Standortes

Schwarzer wie Borgmann betonten die besondere Attraktivität des Standortes Lüdinghausen – nicht zuletzt für die Familien der Beschäftigten. Die Mitarbeiter arbeiteten nicht nur gerne in der Steverstadt, es lasse sich hier auch gut leben, so Schwarzer. Nicht zuletzt die Nähe zur Finanzhochschule in Nordkirchen unterstreiche die Vorteile des Sitzes in Lüdinghausen, so der Bürgermeister.

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