Weihnachtsmarkt in Seppenrade
Beim Rudelsingen stimmen alle ein

Seppenrade -

Zwei Tage herrschte rund um die St.-Dionysius-Kirche in Seppenrade ein buntes Treiben. Der Weihnachtsmarkt lockte auch Besucher von außerhalb ins Rosendorf. Eine Premiere stand am späten Samstagnachmittag auf dem Programm.

Montag, 02.12.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 17:13 Uhr
Breit gefächertes Angebot: Der Seppenrader Weihnachtsmarkt lockte am Samstag und Sonntag mit einem bunten Programm kleine und große Besucher.
Breit gefächertes Angebot: Der Seppenrader Weihnachtsmarkt lockte am Samstag und Sonntag mit einem bunten Programm kleine und große Besucher. Foto: Bastian Becker

„Von einer Hand zur andren Hand geht ein Licht über unser Land“, sang der Kinder- und Jugendchor am Samstagnachmittag auf der Bühne des Seppenrader Weihnachtsmarktes und hielt dabei Kerzen in der Hand. Dabei sorgte da der strahlende Sonnenschein noch für genügend Licht. Entsprechend gut besucht war der Weihnachtsmarkt an der St.-Dionysius-Kirche bereits am Nachmittag. Ob Würstchen, Struwen oder Glühwein – an den Ständen herrschte ebenso Andrang wie vor der Bühne. Und für die Jüngsten ging es auf dem Eisenbahnkarussell „ Hans Dampf “ rund. An den Ständen gab es zudem selbstgebastelte Artikel, Weihnachtsschmuck und Adventskränze zu kaufen.

Im benachbarten Don-Bosco-Haus stand einmal mehr der traditionelle Weihnachtsbasar auf dem Programm. Der Erlös des Verkaufs von Marmeladen, Wollsocken, Büchern und den vielen gespendeten Kuchen fließt an verschiedene Hilfsprojekte, unter anderem in Peru und Namibia. Nach 40 Jahren war es der letzte Basar für Hedwig Nibbenhagen als Vorsitzende der Basar-Gruppe. „Ich bin froh, dass ich es abgeben kann“, machte die scheidende Seniorin deutlich. Jüngere Nachfolger führen die Gruppe fort.

Weihnachtsmarkt in Seppenrade

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  • Sowohl auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Kirche als auch beim Basar im Don-Bosco-Haus gab es ein breit gefächertes Angebot.

    Foto: Bastian Becker
  • Sowohl auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Kirche als auch beim Basar im Don-Bosco-Haus gab es ein breit gefächertes Angebot.

    Foto: Bastian Becker
  • Sowohl auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Kirche als auch beim Basar im Don-Bosco-Haus gab es ein breit gefächertes Angebot.

    Foto: Bastian Becker
  • Sowohl auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Kirche als auch beim Basar im Don-Bosco-Haus gab es ein breit gefächertes Angebot. Im Folgenden weitere Impressionen.

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Draußen auf dem Weihnachtsmarkt freuten sich die Besucher über die adventliche Stimmung. „Der Weihnachtsmarkt ist klein, fein und nett, das hätten wir so nicht gedacht“, beschrieb Jürgen Sabe aus Ascheberg die Eindrücke seines ersten Besuchs auf dem Seppenrader Weihnachtsmarkt. Dietmar Rinke aus Soest stellte fest: „Der Markt ist in den letzten Jahren etwas kleiner geworden. Aber Struwen und Kibbeling, das was wir brauchen, sind glücklicherweise noch da.“ Anita Rymer kommt aus dem Rosendorf und ist daher „alle Jahre wieder“ Stammgast. „Es gefällt mir immer wieder gut, diesmal freue ich mich auf das Rudelsingen als neue Attraktion. Das wird sicher gut ankommen“, prophezeite Rymer.

Es gefällt mir immer wieder gut, diesmal freue ich mich auf das Rudelsingen als neue Attraktion.

Anita Rymer

In der Tat: Zu „Siepro singt“, dem gemeinsamen Intonieren von Weihnachtsliedern samt Vorsängerin an der Gitarre, versammelte sich ein Großteil der Besucher vor der Bühne. „Alle Jahre wieder“ bildete den Einstieg, vor „Süßer die Glocken nie klingen“ meldeten sich passenderweise die Kirchenglocken von St. Dionysius lautstark. Ähnlich lautstark erschallte wenig später dann auch der vielstimmige Weihnachtsmarktchor.

Am Sonntag setzte sich das bunte Treiben rund um die Kirche fort. Auch die Geschäfte hatten nachmittags geöffnet.

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