Stadtgeburtstag am 8. Dezember
Burg Wolfsberg im Visier

Lüdinghausen -

Der Stadtgeburtstag wird am Sonntag (8. Dezember) im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen begangen. Stadtarchivarin Liane Schmitz wird dort über die Burg Wolfsberg referieren.

Dienstag, 03.12.2019, 06:00 Uhr
Drei Burgen prägen die Stadt Lüdinghausen. Die Wolfsberg (Nr. C) ist als solche kaum noch zu erkennen. Ab dem Jahreswechsel gehört der Baukörper der Stadt.
Drei Burgen prägen die Stadt Lüdinghausen. Die Wolfsberg (Nr. C) ist als solche kaum noch zu erkennen. Ab dem Jahreswechsel gehört der Baukörper der Stadt. Foto: Liane Schmitz/Peter Werth

Die bekannteste der Lüdinghauser Burgen ist zweifellos Vischering, über regionale Grenzen hinaus wahrgenommen wird sicherlich auch die Burg Lüdinghausen, während die dritte stadtnahe Burg Wolfsberg selbst vielen Einheimischen weitgehend unbekannt ist. Erst seit dem vergangenen Jahr gerät sie mehr in den Fokus, da die Stadt dieses historisch bedeutsame Gebäude angekauft hat. Zurzeit werden mögliche Nutzungskonzepte erarbeitet, auf dessen Grundlage entschieden werden kann, welche der vielen im Raum stehenden Ideen dort umgesetzt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung des Heimatvereins Lüdinghausen.

Vortrag über die unbekannte Dritte

Dies sind gute Gründe für Stadtarchivarin Liane Schmitz unter dem Titel „Burg Wolfsberg, die unbekannte Dritte“ die Geschichte und Bedeutung dieses einstigen Adelssitzes im Rahmen der feier zum Stadtgeburtstag am Sonntag (8. Dezember) vorzustellen. Unter Zugrundelegung von Unterlagen aus dem Adelsarchiv von Böse­lager und Akten aus dem Stadtarchiv sowie Verwendung alter Zeichnungen und Fotos zeichnet sie ein lebendiges Bild der Gebäude und seiner Bewohner. Die Lüdinghauser Märchenerzählerin Brigitte Scharinger-Brill erzählt Legenden, die einer wenig erhaltenen frühen Geschichtserzählung entnommen sind.

Lüdinghauser Glocke wird verliehen

Über wichtige Entwicklungen der Stadt Lüdinghausen in Gegenwart und Zukunft spricht Bürgermeister Richard Borgmann unter der Überschrift „Daheim in Lüdinghausen – eine Stadt am Fluss, eine Stadt im Fluss der Zeit“. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Alfred Focke, wird den Preisträger der Lüdinghauser Glocke, des Gestaltungspreises 2019, vorstellen. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Drei-Burgen-Quartett des Musikschulkreises Lüdinghausen: Unter Leitung von Dorothea Lindemann spielen Jule Boett­cher (Violine), Lennart Noske (Violine), Gesa Emonts-Gast (Violine) und Simon Stäcker (Violoncello).

Heimatverein und Stadt Lüdinghausen laden alle interessierten Bürger ein, zu einem unterhaltsamen und informativen Sonntagvormittag mit Geschichte und Geschichten zur Stadt Lüdinghausen, Musik und einem guten Glas Wein. Die Veranstaltung findet im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen statt und beginnt um 11 Uhr.

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