Bürgermeister Richard Borgmann zum „Tag des Ehrenamtes“
Gemeinschaft wird von Menschen getragen

Lüdinghausen -

Der 5. Dezember ist der Tag des Ehrenamtes. Anlass für Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann in einem offenen Brief allen Bürgern zu danken, die sich in der Steverstadt ehrenamtlich engagieren.

Donnerstag, 05.12.2019, 06:00 Uhr
 Bürgermeister Richard Borgmann
 Bürgermeister Richard Borgmann Foto: Stadt Lüdinghausen

Der „Internationale Tag des Ehrenamtes“ am heutigen Donnerstag ist für Bürgermeister Richard Borgmann Anlass, sich in einem offenen Brief bei den Menschen zu bedanken, die sich in Lüdinghausen und Seppenrade für andere und den guten Zweck einsetzen:

„Unsere Gemeinschaft in Lüdinghausen und Seppenrade ist stark. Stark ist sie vor allem durch die Menschen, die sie tragen. Tagtäglich setzen sich in unseren beiden Stadtteilen viele Engagierte ein, um das Leben vor Ort noch schöner zu gestalten. Dafür gilt ihnen meine höchste Anerkennung, weil es heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist, wie sie sich für das Wohl der Allgemeinheit engagieren.

Ihr Einsatz für unsere Stadt ist ganz und gar nicht selbstverständlich, aber unglaublich wichtig.

Richard Borgmann

In den Bereichen Soziales, Feuerwehr und Rettungsdienste, Sport, Freizeit und Brauchtumspflege, Kultur und Musik, Jugend- und Bildungsarbeit, Kirche, Umwelt- und Tierschutz und in der Politik werden seit Jahren viele Projekte angestoßen, begleitet und umgesetzt. Der Ideenreichtum der Ehrenamtlichen kennt keine Grenzen. Als Bürgermeister bekomme ich dies jeden Tag mit und bedanke mich für die selbstlose Arbeit, für die viel Freizeit geopfert wird. Ihr Einsatz für unsere Stadt ist ganz und gar nicht selbstverständlich, aber unglaublich wichtig.

Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Ihre Fantasie und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre freiwilligen Aufgaben einbringen. Danke vor allem dafür, dass Sie Ihr Bürgersein nicht nur als Katalog von Rechten und Ansprüchen verstehen, sondern als Aufforderung, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Gerade die Jugendlichen ermuntere ich, in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern, um festzustellen, wo sie sich wohlfühlen und weiter engagieren möchten. Manchmal braucht es ein wenig Zeit, um zu sehen, was das Richtige ist. Alle Organisationen stehen denjenigen offen gegenüber, die sich erst einmal ausprobieren möchten.

Ich möchte diejenigen, die sich vorstellen können, sich bürgerschaftlich zu engagieren, dazu ermuntern, das Angebot des Ehrenamtsbüros im Rathaus in Anspruch zu nehmen. Das Ehrenamtsbüro ist eine wichtige Anlaufstelle, wo die Bedarfe ermittelt werden und die Koordination ehrenamtlicher Tätigkeiten erfolgt.

Erst durch die starke Gemeinschaft werden Lüdinghausen und Seppenrade zu den lebenswerten Orten, die sie sind. Ich vertraue darauf, dass sich weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger einbringen möchten, um die Zukunft vor Ort mitzugestalten. Für ihren Einsatz danke ich allen Ehrenamtlichen und auch den Vereinen, Gruppen und Organisationen außerordentlich. Und nicht zuletzt sage ich danke dafür, dass Ihre Familien Sie dabei unterstützen, dass Partner und Kinder nicht murren, wenn Zeit und Kraft in ein Ehrenamt fließen.“

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