Ausschuss gibt grünes Licht für Projekt am Klutensee-Bad
Bike-Park wird im nächsten Jahr gebaut

Lüdinghausen -

Angebote für Kinder und Jugendliche, die nicht in Vereinen organisiert sind, gibt es relativ wenige in Lüdinghausen. Vor allem fehlt es an Möglichkeiten, Trendsportarten zu betreiben. Das ändert sich im nächsten Jahr.

Samstag, 07.12.2019, 06:00 Uhr
Gar nicht abgehoben: Vom nächsten Jahr an haben Kinder und Jugendliche auch in Lüdinghausen die Möglichkeit, sich in einem Bike-Park auszutoben.
Gar nicht abgehoben: Vom nächsten Jahr an haben Kinder und Jugendliche auch in Lüdinghausen die Möglichkeit, sich in einem Bike-Park auszutoben. Foto: imagoimages

Rappelvolle Zuschauerränge gepaart mit Applaus von selbigen – das gibt es in den Sitzungen der politischen Gremien nicht oft. Am Donnerstagabend im Bauausschuss gab es beides, und zwar für den einstimmigen Beschluss, im nächsten Jahr im Bereich des Bolzplatzes am Klutensee-Bad einen Bike-Park zu anzulegen.

Trendsportarten fehlen

Bastian Spliethoff , Radverkehrsbeauftragter der Stadt, hatte zuvor von ersten Gesprächen mit dem Planungsbüro sowie Kindern und Jugendlichen berichtet. „Die Kernbotschaft war, dass in Lüdinghausen Angebote für Trendsportarten fehlen“, fasste Spliethoff die Aussagen den jungen Teilnehmer zusammen. Dabei gebe es zwei in etwa gleich große Nutzergruppen. Da sind zum einen die Bike-Sportler, die am liebsten im Gelände unterwegs sind. „Sie wünschen sich sogenannte Dirt-Parks in Erdbauweise“, erläuterte Spliethoff.

Diese Variante ist mit 10 000 bis 30 000 Euro vergleichsweise kostengünstig, hat eine kurze Bauzeit, benötigt jedoch regelmäßig Pflege und ist bei schlechtem Wetter kaum nutzbar. Die zweite Gruppe, vor allem Rollerfahrer und Skater, wünscht sich einen Skate-Park mit Rampen und ähnlichem aus Beton und Asphalt. Als Vorteile dieser Variante nannte der Verwaltungsmitarbeiter unterschiedliche Nutzergruppen, einen geringen Pflegeaufwand sowie mögliche Fördermittel für einen Ausbau als inklusive Sportanlage. Mit 60 000 bis 100 000 Euro ist ein Skate-Park allerdings wesentlich teurer als ein Dirt-Park.

Standort noch offen

Der Ausschuss folgte nicht nur einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, im nächsten Jahr am Klutensee-Bad einen Bike-Park („Dirt-Park“) anzulegen, sondern auch eine Skate-Anlage in Beton-/Asphaltbauweise zu planen. Der Standort ist noch offen. Die Stadt hatte ein Areal im Bereich der östlichen Wohngebiete vorgeschlagen. „Vor dem Hintergrund, dass es in Seppenrade viele Baugebiete und entsprechend Kinder und Jugendliche gibt, sollten wir überlegen, beide Anlagen als Jugendpark am Klutensee zu errichten“, regte Gregor Schäfer (FDP) an.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7115067?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Detektiv Wilsberg feiert 25-jähriges "Dienstjubiläum"
ZDF-Krimireihe: Detektiv Wilsberg feiert 25-jähriges "Dienstjubiläum"
Nachrichten-Ticker