Café Blaupause
Patrick Januschke ist neu im Team

Lüdinghausen -

Jugendarbeit ist ihm schon aus eigener Jugendzeit in Metelen vertraut. Jetzt ist Patrick Januschke studierter Sozialarbeiter – und neu im Team der offenen Jugendarbeit im „Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen“. Der 26-Jährige betreut das Café Blaupause im Hakehaus, das als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche seit Jahren etabliert ist.

Montag, 16.12.2019, 10:00 Uhr
Patrick Januschke ist als Sozialarbeiter im Café Blaupause im Hakehaus tätig.
Patrick Januschke ist als Sozialarbeiter im Café Blaupause im Hakehaus tätig. Foto: Peter Werth

Mit der Jugendarbeit ist Patrick Januschke schon seit seiner eigenen Jugend vertraut, zunächst ehrenamtlich in seinem Geburtsort Metelen, später als Honorarkraft in Ochtrup und Coesfeld. Seit Mai verstärkt er das Team des „Vereins zur Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen“ im Café Blaupause im Hakehaus. Dort betreut er schwerpunktmäßig den Kinder- und Jugendtreff. „Es geht darum, den Kindern und Jugendlichen Raum zu geben, ihre Freizeit zu verbringen“, sagt der 26-Jährige, der in Münster Soziale Arbeit studiert hat.

Hoch im Kurs stünden bei den jugendlichen Besuchern Angebote wie Play Station, PC-Spiele, aber auch bei den Jüngeren durchaus Brett- und Kartenspiele, so seine Erfahrungen. Zugleich sieht sich Januschke als Ansprechpartner für die jugendlichen Besucher etwa zu schulischen Dingen, aber auch familiären Themen. „Die Jugendlichen sind sehr offen“, beschreibt der 26-Jährige seine bisherigen Erfahrungen, auch wenn es um Fragen zu Beziehung, Freundschaft oder Problemen in sozialen Medien geht. Da erlebe er die Jugendlichen „sehr reif und erwachsen“.

Wir haben rund 15 Stammgäste, die fast an jedem unserer Öffnungstage da sind.

Patrick Januschke

Der größte Teil der Besucher im Café Blaupause re­krutiere sich aus Schülern von Sekundarschule und Canisianum, berichtet Januschke. 95 Prozent seien männlich, viele hätten einen Migrationshintergrund. „Wir haben rund 15 Stammgäste, die fast an jedem unserer Öffnungstage da sind.“ Die Jugendlichen fühlten sich in der Blaupause „sicher und wohl“. Und sie können einen Teil ihrer eigenen Kultur einbringen, so der Sozialarbeiter. Das äußere sich etwa im gemeinsamen Kochen. „Sie gehen selbstständig einkaufen und zaubern etwas in der Küche“, freut er sich über dieses Engagement.

Für das kommende Jahr sieht Januschke ein weiteres Betätigungsfeld. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des städtischen Jugendzentrums Exil will er sich der aufsuchenden Jugendarbeit widmen und Treffpunkte in der Stadt aufsuchen, um mit den Jugendlichen in Kotakt und ins Gespräch zu kommen.

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