„Gottes Wort“ und St. Felizitas
Zwei Gemeinden laden ein

Lüdinghausen -

Das neue Gemeindezentrum der freien Christengemeinde „Gottes Wort“ in der früheren Ludgerkirche ist fertig. Zeit, für eine erste ökumenische Veranstaltung zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Felizitas, und zwar am 17. Januar. Dabei soll es jedoch nicht bleiben, wie die Verantwortlichen ankündigen.

Dienstag, 17.12.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 12:46 Uhr
Im Hintergrund probt bereits die Band der freien Christengemeinde für den ökumenischen Gottesdienst: Pfarrer Benedikt Elshoff (l.) und Pastor Andrej Stukert hoffen vor allem auf viele Teilnehmer der früheren St.-Ludger-Gemeinde.
Im Hintergrund probt bereits die Band der freien Christengemeinde für den ökumenischen Gottesdienst: Pfarrer Benedikt Elshoff (l.) und Pastor Andrej Stukert hoffen vor allem auf viele Teilnehmer der früheren St.-Ludger-Gemeinde. Foto: Anne Eckrodt

Bei der Gemeindeversammlung im Vorfeld des Verkaufs der früheren Ludgerkirche hatten sie es angekündigt, nun lassen sie den Worten Taten folgen: Die freie Christengemeinde „Gottes Wort“ und die katholische Pfarrgemeinde St. Felizitas starten ihr erstes gemeinsames Angebot. Am 17. Januar (Freitag) findet im Gemeindezen­trum, An der Vogelrute 5, um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, zelebriert von Andrej Stukert , Pastor der freien Christengemeinde, und seinem katholischen Kollegen Benedikt Elshoff .

Wir hatten von Anfang an den Wunsch, wenn das neue Gemeindezentrum fertig ist, gemeinsam etwas zu machen – für diejenigen, die früher in der Ludgerkirche zu Hause waren, und die, die jetzt hier sind.

Benedikt Elshoff

„Wir hatten von Anfang an den Wunsch, wenn das neue Gemeindezentrum fertig ist, gemeinsam etwas zu machen – für diejenigen, die früher in der Ludgerkirche zu Hause waren, und die, die jetzt hier sind“, erzählt Elshoff bei einem Pressegespräch. Und Stukert ergänzt: „Es ist uns wichtig, dass gerade diese Menschen auch von uns die Botschaft hören, dass hier weiter eine Kirche und damit ein Gebetshaus ist.“ Beim gemeinsamen Beten soll es am 17. Januar nicht bleiben. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst ist ein Essen mit allen Teilnehmern geplant. Elshoff: „Wer möchte, darf dazu gerne etwas mitbringen, das ist jedoch keine Verpflichtung.“ Der Gottesdienst am 17. Januar soll der Auftakt für ein „größeres ökumenisches Miteinander“ sein, wie Elshoff erläutert. Neben der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde gehört die freie Christengemeinde nun ebenso zum Ökumenischen Arbeitskreis wie die neuapostolische Gemeinde.

Wenn es Lücken im Belegungsplan gibt, sind Gäste bei uns immer willkommen.

Andrej Stukert

Darüber hinaus löst die freie Christengemeinde ein weiteres Versprechen ein: Bei dem Verkauf der Ludgerkirche wurde seinerzeit eine Kooperationsvereinbarung für die künftige Nutzung der Räume getroffen. „Wenn es Lücken im Belegungsplan gibt, sind Gäste bei uns immer willkommen“, hebt Stukert hervor. Interessierte Gruppen bekommen über das Pfarrbüro St. Felizitas Einblick in den Belegungsplan. „Das hilft uns sehr, wenn mal wieder Raumprobleme auftauchen“, betont Elshoff.

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Um für das Essen besser planen zu können, bitten die Organisatoren um Anmeldung bis zum 12. Januar im Pfarrbüro St. Felizitas (' 0 25 91/7 95 70, E-Mail stfelizitas-­luedinghausen@bistum-muenster.de). Wer etwas zu essen mitbringen möchte, sollte das bei der Anmeldung angeben.

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