Kita-Träger gefunden
DRK erhält den Zuschlag

Lüdinghausen -

Der DRK-Kreisverband hat die Jugendhilfe Werne ausgestochen. Am Dienstag beschloss der Stadtrat mehrheitlich, die Trägerschaft des dann 20. Kindergartens in Lüdinghausen an das DRK zu vergeben.

Mittwoch, 18.12.2019, 19:00 Uhr
Rat und Verwaltung favorisieren das Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule als Standort für einen neuen Kindergarten.
Rat und Verwaltung favorisieren das Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule als Standort für einen neuen Kindergarten. Foto: wer

Das Rennen ist entschieden: Mit 17 Stimmen von CDU und Grünen erhielt am Dienstagabend in der Ratssitzung der DRK-Kreisverband den Zuschlag für den Betrieb einer neuer Kindertagesstätte in Lüdinghausen. 15 Ratsmitglieder stimmten dagegen – sie favorisierten die Jugendhilfe Werne, die sich ebenfalls beworben hatte. Damit wird das DRK demnächst neun der dann 20 Kindergärten in der Stadt betreiben.

Das DRK war immer da, wenn Not am Mann war.

Bernhard Möllmann

Für die Christdemokraten begründete Bernhard Möllmann die Entscheidung: „Das DRK war immer da, wenn Not am Mann war.“ Der Liberale Gregor Schäfer erklärte, dass die FDP ihre Entscheidung im Sinne einer Trägervielfalt getroffen habe und die Jugendhilfe Werne favorisiere. „Wir halten es für an der Zeit, einem neuen Träger eine Chance zu geben“, sagte er. Ähnlich argumentierte für die SPD deren Fraktionssprecher Michael Spiekermann-Blankertz. Er sprach bei der Jugendhilfe von „einem kompetenten Partner“. Zudem verwies er auf das gute flexible Betreuungsangebot dieses Trägers „in den Randzeiten“.

Wir halten es für an der Zeit, einem neuen Träger eine Chance zu geben.

Gregor Schäfer

Einigkeit herrschte im Rat dann bei der Frage eines möglichen Standortes für die neue Kita. Dort hatte sich bereits der Bauausschuss mehrheitlich auf das Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule am Nottengartenweg festgelegt (WN berichteten).

Das dort von den Grünen formulierte „Nein“ versuchte deren Fraktionssprecher Eckart Grundmann im Rat zu relativieren. Bürgermeister Richard Borgmann erklärte dazu nur knapp: „Ein Nein ist ein Nein.“ Zugleich betonte er, dass es Gespräche mit dem Kreis Coesfeld geben werde. Der plant dort nämlich eine Wohnbebauung.

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