DRK-Vorstand besucht Rettungswache
Ausbilden gegen den Engpass

Lüdinghausen -

Es ist Tradition für die Spitze des DRK-Kreisverbandes, Heiligabend die Rettungswache in Lüdinghausen zu besuchen und den Mitarbeitern für die Arbeit vor allem auch während der Feiertage zu danken. Einsätze ließen den Besuch diesmal kürzer ausfallen, als geplant.

Freitag, 27.12.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 11:33 Uhr
Das Blaulicht war schon eingeschaltet für die Fahrt zum nächsten Einsatz, als Konrad Püning (v.r.), Christoph Schlütermann und Lisa Stremlau die DRK-Wache in Lüdinghausen besuchten.
Das Blaulicht war schon eingeschaltet für die Fahrt zum nächsten Einsatz, als Konrad Püning (v.r.), Christoph Schlütermann und Lisa Stremlau die DRK-Wache in Lüdinghausen besuchten. Foto: Michael Beer

„Es gibt für viele junge Leute nichts Schöneres auf der Welt, als anderen Menschen zu helfen“, sagte Christoph Schlütermann , Vorstand des DRK-Kreisverbandes, nach einem Besuch der Lüdinghauser DRK-Wache an Heiligabend . Dort dankte er, zusammen mit Präsident Konrad Püning und dessen Stellvertreterin Lisa Stremlau, den Mitarbeitern, die über die Festtage Dienst hatten. In dem Gespräch schwärmten die jungen Kollegen von ihrem Job beim Roten Kreuz, ob als Notfall- oder Rettungssanitäter.

„Der Zuspruch bei uns ist groß. Wir haben rund 150 Bewerber für die wenigen Plätze in unserer hauseigenen Ausbildungsstätte in Coesfeld. Der Bedarf ist groß, da für jeden Rettungswagen 10,5 Planstellen gerechnet werden. Und drei neue Fahrzeuge werden im Kreis angeschafft, auf denen immer ein Notfallsanitäter zum Einsatzteam gehören muss. Da es uns große Schwierigkeiten bereitet, fertige Kräfte zu bekommen, arbeiten wir dem Engpass durch die hauseigene Ausbildung entgegen“, so Schlütermann.

Teams müssen zum Einsatz

Während zwei Fahrzeuge bereits zu Einsätzen unterwegs waren, wurde auch das letzte, während des Besuchs noch in der Wache verbliebene Team alarmiert und musste ausrücken. Es nahm aber die Grüße und den Dank der DRK-Spitze mit.

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