Die Silvesternacht bei Feuerwehr, DRK und Polizei
Ein Drittel weniger Einsätze

Lüdinghausen -

Während DRK und Feuerwehr in Lüdinghausen positiv auf die Einsatzzahlen zum Jahreswechsel blicken, zieht die Polizei eine „durchwachsene Bilanz“.

Mittwoch, 01.01.2020, 18:00 Uhr
Michael HofmannGünter Weide
Michael HofmannGünter Weide Foto: Beate Nießen

Diese Bilanz zum Jahreswechsel ist eine positive. „Wir hatten kreisweit ein Drittel weniger Einsätze als im vergangenen Jahr“, zieht Michael Hofmann , Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld ein Fazit der Silvesternacht. Dabei habe allerdings der Schwerpunkt im Südkreis gelegen. 15 Mal rückte das DRK in Lüdinghausen aus, fünf Mal in Ascheberg und zwei Einsätze gab es in Senden.

Wir hatten kreisweit ein Drittel weniger Einsätze als im vergangenen Jahr.

Michael Hofmann

Alles in allem habe es sich allerdings „um nichts Dramatisches gehandelt“, sagte Hofmann am Neujahrsmorgen auf Anfrage der WN. Zumeist seien dies internistische Notfälle gewesen, die von den hauptberuflichen, aber auch den fünf ehrenamtlichen DRKlern zu bewältigen gewesen seien. Nur einmal sei tatsächlich Alkohol im Spiel gewesen. Da zwei RTW bereit gestanden hätten, sei jeder Patient „sofort versorgt worden“, betonte der Rettungsdienstleiter. Dabei gelte sein Dank vor allem auch den Ehrenamtlichen des DRK: „Das ist Gold wert.“ Und: Trotz des dichten Nebels in der Nacht habe es im Südkreis keine Verkehrsunfälle gegeben.

Wir mussten nicht einmal ausrücken.

Günter Weide

„Eine durchwachsene Silvesterbilanz“ zieht die Kreispolizei. Kreisweit seien in der Zeit zwischen 18 Uhr am Silvesterabend bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen 56 Einsätze gefahren worden, so Pressesprecher Rolf Werenbeck-Ueding. Jeweils fünf Mal kam die Polizei zu Einsätzen in Senden, Ascheberg und Lüdinghausen. Dabei habe es sich teils um private Streitigkeiten, Körperverletzungen beziehungsweise Sachbeschädigungen gehandelt.

Von einer gänzlich ruhigen Nacht für die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Lüdinghausen und Seppenrade sprach Günter Weide. „Wir mussten nicht einmal ausrücken“, erklärte Wehrführer Günter Weide.

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