Pastor Schulte Staade in Kevelaer gestorben
Aldenhövel immer verbunden

Lüdinghausen -

Im Alter von 87 Jahren ist Pastor Richard Schulte Staade gestorben. Der Geistliche, der in Aldenhövel aufwuchs, war seit 1974 in Kevelar am Niederrhein tätig und dort über 30 Jahre als Wallfahrtsrektor tätig. Beigesetzt wird Schulte Staade am 25. Januar.

Mittwoch, 15.01.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 16:00 Uhr
Pastor Richard Schulte Staade ist verstorben.
Pastor Richard Schulte Staade ist verstorben. Foto: Rüdiger Enders

Pastor Richard Schulte Staade ist im Alter von 87 Jahren in Kevelaer gestorben. Der Geistliche, der in Aldenhövel aufwuchs, war seit 1974 in der Stadt am Niederrhein tätig und dort über 30 Jahre als Wallfahrtsrektor tätig.

Auch in der Steverstadt hinterlasse er viele Freunde und Bekannte, vor allem in den Bauerschaften Aldenhövel und Brochtrup, so Valentin Wittkamp . Der 38-jährige Priesterseminarist, der selbst aus Lüdinghausen stammt, kannte Schulte Staade von mehreren Besuchen in Kevelaer gut.

Der spätere Geistliche wurde 1932 auf dem elterlichen Bauernhof in Werden an der Ruhr geboren. Vier Jahre später siedelte die Familie in die Bauerschaft Aldenhövel um. Schulte Staade wollte den Bauernhof, auf dem er nun aufwuchs, später übernehmen, änderte dann aber seinen Entschluss und wurde 1963 zum Priester geweiht. Nach Stationen in Bocholt, Coesfeld, Wesel und Münster kam er nach Kevelaer, wo er als Wallfahrtsrektor neue Impulse setzte. Ein Höhepunkt seiner langjährigen Tätigkeit war der Besuch von Papst Johannes Paul II. und Mutter Teresa 1987, den er mit initiiert hatte.

Beigesetzt wird Schulte Staade am 25. Januar (Samstag) in Kevelaer. An diesem Tag wäre er 88 Jahre alt geworden. „Es wird eine große Beerdigung, ist Wittkamp überzeugt, „mit vielen Teilnehmern auch aus Lüdinghausen.“

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