Jahreshauptversammlung der Landfrauen
Von Müttern und Töchtern

Lüdinghausen -

Mütter und Töchter, das kann so eine Sache sein ... Gabriele van Stephaudt hielt bei der Jahreshauptversammlung der Lüdinghauser Landfrauen einen Vortrag zum Thema. Auf der Tagesordnung standen außerdem zahlreiche Berichte.

Dienstag, 21.01.2020, 08:00 Uhr
Das Vorstandsteam der Lüdinghauser Landfrauen mit vier neuen Mitgliedern: Jutta Goldberg-Schmidt (l.), Sonja Kortstiege (2.v.l.), Dr. Henrike Habernoll (5.v.l.) und Christina Lütke Scharmann (4.v.r.).
Das Vorstandsteam der Lüdinghauser Landfrauen mit vier neuen Mitgliedern: Jutta Goldberg-Schmidt (l.), Sonja Kortstiege (2.v.l.), Dr. Henrike Habernoll (5.v.l.) und Christina Lütke Scharmann (4.v.r.). Foto: Arno Wolf Fischer

Mit Berichten über vergangene und kommende Aktivitäten, einem Vortrag rund um die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern sowie gemeinsamem Singen hatten die Lüdinghauser Landfrauen während ihrer Jahreshauptversammlung ein buntes Programm vorbereitet. Dabei konnte der Ortsverband auch die Aufnahme von sieben Neumitgliedern feiern.

Den ersten Tagesordnungspunkt der Zusammenkunft im evangelischen Gemeindezentrum, die mit einem Frühstück begonnen hatte, bildete der Jahresbericht von Kerstin Niehoff . Sie blickte unter anderem auf den Besuch der Alpakafarm im Aldenhövel oder das Erntedankfest im Oktober zurück. Weitere Highlights waren eine Nachtführung durch den Zoo in Münster sowie die Landfrauenparty.

Termine

Marie-Theres Koddebusch präsentierte anschließend die Termine für die kommenden Monate. So sind neben dem Besuch des Kreislandfrauentages am 7. März (Samstag) und einer „Modenschau aus den eigenen Reihen“ bei Pottmeyer am 19. März (Donnerstag) auch eine Fahrradtour im Juni sowie die Besichtigung der Walnuss-Manufaktur in Ascheberg geplant.

Über die Aktivitäten der 60plus-Gruppe informierte Mechthild Egger, bevor Reinhild Pröbsting von der Arbeit des Kreisverbandes berichtete. Besonders hob Pröbsting dabei den anstehenden Besuch des deutschen Landfrauentages am 1. Juli (Mittwoch) in Essen hervor, zu dem rund 5000 Frauen erwartet werden. Barbara Groß-Hartmann präsentierte eine gute Finanzsituation, deren ordnungsgemäße Bearbeitung durch die Kassenprüferinnen bestätigt wurde.

Vortrag

Ein Vortrag von Gabriele van Stephaudt rundete das Programm ab. „Wer ist Mutter einer pubertierenden Tochter?“, fragte sie und kommentierte die zahlreichen erhobenen Hände mit einem Augenzwinkern: „Sie haben mein Mitgefühl.“ Die Referentin, die in der Frauenberatung tätig ist, betonte die Bedeutung der Mutter-Tochter-Beziehung im Leben von Frauen, die im Idealfall eine Schatzkiste voller „positiver Unterstützung und Wertschätzung“ darstellen könne. Grundlage eines gelingenden Miteinanders sei laut van Stephaudt das richtige Verhältnis von gegenseitigem Interesse und Autonomie. Gelingt die Beziehung nicht, könnten „totale Anpassung“ oder aber ein Kontaktabbruch die Folge sein. „Sie sind mehr als eine Mutter. Sie sind eine Frau“, appellierte die Referentin an die Landfrauen und fasste zusammen: „Die Lebensgärten von Mutter und Tochter brauchen einen eigenen Eingang und müssen sich selbstständig entwickeln. Dann können sie sich gegenseitig mit Freude besuchen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7207318?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Friedenspreis für Tsipras, Zaev und Plant for Planet
Zoran Zaev (links) und Alexis Tsipras sowie die von Felix Finkbeiner (rechts) gegründete Initiative Plant-for-the-Planet bekommen den Westfälischen Friedenspreis 2020.
Nachrichten-Ticker