Drei Jahrzehnte an der Ostwallschule
Beratungslehrerin für jedermann

Lüdinghausen -

Nach drei Jahrzehnten an der Ostwallschule wurde Pädagogin Gisela Distelkamp am Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Dazu waren neben der ganzen Schulgemeinde auch viele ehemalige ihrer Schüler erschienen.

Samstag, 01.02.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 13:32 Uhr
Drei Jahrzehnte hat Gisela Distelkamp (Mitte) an der Ostwallschule unterrichtet. Am Freitag wurde sie von Rektorin Ursula Hüvel (l.), ihrer Stellvertreterin Cordula Biesenbach sowie der gesamten Schulgemeinde in den Ruhestand verabschiedet.
Drei Jahrzehnte hat Gisela Distelkamp (Mitte) an der Ostwallschule unterrichtet. Am Freitag wurde sie von Rektorin Ursula Hüvel (l.), ihrer Stellvertreterin Cordula Biesenbach sowie der gesamten Schulgemeinde in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Peter Werth

Eine „Lehrerin mit Leidenschaft“ sei sie, attestierte Ostwallschul-Rektorin Ursula Hüvel ihrer Kollegin Gisela Distelkamp , die am Freitag in den Ruhestand verabschiedet wurde. Fast drei Jahrzehnte – sieben Jahrgänge von der ersten bis zur vierten Klasse – hat die Pädagogin in dieser Zeit begleitet. Mit einer „Engelsgeduld und einer sichtbaren Freude“ an ihrem Beruf sei sie über diese langen Jahre ausgestattet gewesen, sagte Hüvel im bestens gefüllten Atrium der Schule, bevor sie der 63-Jährigen ihre Entlassungsurkunde überreichte.

Es tut mir gut, euch alle hier zu sehen.

Gisela Distelkamp

„Beratungslehrerin für jedermann“ sei sie in all den Jahren gewesen – und das nicht nur für die Kinder, sondern auch für das Kollegium, so Hüvel. Nicht umsonst habe sie sich lange im Lehrerrat engagiert. Hilfreiche Impulse habe Distelkamp auch bei Gesprächen und Informationsabenden mit Eltern gegeben.

Kein Wunder also, dass viele ehemalige Kollegen, Eltern, aber noch mehr ehemalige Schüler zur Verabschiedung erschienen, um sich ganz besonders bei der scheidenden Lehrerin zu bedanken.

Und die zeigte sich davon nicht unbeeindruckt. „Es tut mir gut, euch alle hier zu sehen“, sagte Distelkamp. Sie habe gerne an dieser Schule unterrichtet, erklärte sie. Künftig werde sie sich mehr ihrer Familie – drei erwachsene Kinder und vier Enkel – sowie ihrem Mann widmen, berichtete sie. Und: Endlich habe sie mehr Muße zum Lesen und Reisen. Auch ihr Steckenpferd – die Arbeit im heimischen Garten in Münster – will sie intensiver betreiben. Alles in allem sieht Distelkamp der kommenden Zeit gelassen entgegen: „Ich lasse mich überraschen.“ Zum Schluss gab es vom Kollegium ein Ständchen.

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