Ausbildungsmesse „Zukunft Live!“
Augen auf bei der Berufswahl

Lüdinghausen -

„Weitet euren Blick und nutzt die Möglichkeiten“, wandte sich Rolf Heiber, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Coesfeld, in seiner Eröffnungsrede zur Ausbildungsmesse „Zukunft Live!“ an die jungen Gäste. Das ließen sich die Jugendlichen nicht zweimal sagen.

Sonntag, 09.02.2020, 15:16 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 17:14 Uhr
An rund 30 Ständen konnten sich die Jugendlichen über verschiedene Ausbildungsberufe informieren.
An rund 30 Ständen konnten sich die Jugendlichen über verschiedene Ausbildungsberufe informieren. Foto: awf

Die Vielfalt des Ausbildungsmarktes konnten Jugendliche am Samstag im Rahmen der Messe „Zukunft Live!“ im Lüdinghauser Schulzentrum erfahren. Rund 30 Aussteller hatten sich auf der Ausbildungsmesse eingefunden, um den jungen Besuchern Rede und Antwort zu stehen. „Weitet euren Blick und nutzt die Möglichkeiten“, wandte sich Rolf Heiber in seiner Eröffnungsrede an die Gäste. Dass die Jugendlichen dieser Aufforderung nachkommen würden, wusste der operative Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Coesfeld aus Erfahrung: „Die Jugend ist sehr offen und flexibel.“

Um den Interessen der Besucher gerecht zu werden, hatte die Messe daher von zahlreichen Handwerks- und Servicebetrieben über kaufmännische, gesundheitliche und soziale Berufsfelder viel zu bieten. Eine Tatsache, die auch für Sekundarschulleiter Mathias Pellmann von großer Bedeutung ist: „Die Berufswahlorientierung ist uns ein Herzensanliegen, für das wir viel unternehmen.“ Ob mit ihren Eltern oder in einer Gruppe aus Gleichaltrigen: Viele Jugendliche informierten sich über mögliche Zukunftsperspektiven. „Ich habe viele interessierte Leute kennengelernt und werde einige von ihnen wahrscheinlich wiedersehen“, freute sich Christian Boländer, der sich am Stand der Firma „Maggi“ den Fragen stellte. „Die Messe bringt einen großen Nutzen für beide Seiten“, fasste er seine positiven Erfahrungen zusammen. Auch wenn einige Jugendliche bereits mit festen Vorstellungen die Messe erkundeten, ließ so mancher die Angebote zunächst auf sich wirken. „Einige Sachen würde ich eher ausschließen, aber ich lasse mich trotzdem überraschen“, erklärte Leon Schäfer, der mit seiner Mutter gekommen war. Für den 17-jährigen Schüler war klar: „Ich kann unverbindlich fragen und besuche heute deshalb so viele Stände wie möglich.“ Vor allem das junge Alter des Publikums gefiel den Unternehmensvertretern, die wie Hartwig Treckmann von der Softwarefirma „gisME“ aus Erfahrung wissen: „Man kann sich nicht früh genug informieren.“ An zahlreichen Ständen waren Auszubildende zugegen, die den Jugendlichen direkt aus dem Arbeitsleben berichteten und Fragen nach Ausbildungsdauer, Vergütung oder Arbeitsabläufen beantworteten. „Hier sehen die Besucher das Gesicht, das zum Firmennamen gehört. Das ist ein ganz anderer Zugang“, betonte Schulleiter Pellmann. Für alle Jugendlichen, die noch auf der Suche sind, betonte Heiber angesichts zahlreicher offener Stellen: „Der Ausbildungsmarkt in der Region ist ein klassischer Bewerbermarkt.“ Jede Menge Gelegenheit also, um dem Appell von Pellmann nachzukommen: „Schüler und Unternehmen können zusammen Zukunft gestalten.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7248834?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Verdacht auf Blindgänger am Domplatz
Mögliche Evakuierung am 28. Februar: Verdacht auf Blindgänger am Domplatz
Nachrichten-Ticker