„Tag der offenen Tür“ der Tafel
Einblick in die Arbeit

Lüdinghausen -

Einblick in die Arbeit der Tafel erhielten am Sonntag die Besucher des „Tages der offenen Tür“. Diese hat seit Dezember ihr neues Domizil an der Geschwister-Scholl-Straße.

Dienstag, 11.02.2020, 15:03 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 16:23 Uhr
Zahlreiche Besucher nutzten den „Tag der offenen Tür“, um sich über die Arbeit der Tafel Lüdinghausen sowie deren neue Räumlichkeiten zu informieren.
Zahlreiche Besucher nutzten den „Tag der offenen Tür“, um sich über die Arbeit der Tafel Lüdinghausen sowie deren neue Räumlichkeiten zu informieren. Foto: Arno Wolf Fischer

Die Möglichkeit hinter die Kulissen der Lüdinghauser Tafel zu blicken, bot sich Besuchern beim „Tag der offenen Tür“ am Sonntag. Die Tafelmitglieder öffneten die Tore der neuen Ausgabestelle an der Geschwister-Scholl-Straße und standen bis zum Nachmittag für die Fragen der Lüdinghauser bereit.

„Wir möchten den Bürgern Einblick in unser Tun geben“, erklärte der erste Vorsitzende Bruno Bierschenk und ergänzte: „Die Tafel wird sehr gut vonseiten der Bürger unterstützt, aber nicht jeder weiß, wie es hier abläuft.“ Um Fragen zu beantworten und den Besuchern die Arbeitsschritte bis zur Ausgabe der Lebensmittel zu erläutern, führten die Aktiven am Sonntag Besuchergruppen durch die Halle.

Los ging es dabei in der Anlieferzone: Die Spenden der Tafelunterstützer werden dort aus den Transportern entladen und in den hinteren Teil des Gebäudes gebracht. Auf großen Tischen teilt das Sortierteam die Waren auf, die daraufhin in den Regalen und Kühlschränken oder im Tiefkühlhaus Platz finden. Im vorderen Teil der Halle werden die Tafelkunden dann jeden Mittwoch an der Anmeldung empfangen und rund um die neue Theke von vier Ausgabeteams versorgt.

Die Tafel wird sehr gut vonseiten der Bürger unterstützt, aber nicht jeder weiß, wie es hier abläuft.

Bruno Bierschenk

Wo die Vorteile des neuen Standortes liegen, hat sich seit dem Umzug im Dezember bereits deutlich gezeigt. „Wir haben mehr Platz“, freute sich die zweite Vorsitzende Anni Pröbsting angesichts der doppelt so großen Grundfläche der Anlage. „Dadurch ist es viel übersichtlicher und wir frieren nicht mehr, weil alles in der Halle Platz hat“, ergänzte Vorstandsmitglied Gisela Henke. Immer wieder lobten die Besucher die Aufteilung und Übersichtlichkeit der neuen Tafel-Räumlichkeiten, was auch Martin Hörster freute. „Ich weiß was so ein Lob bedeutet“, erklärte der Ascheberger, der sich selbst bei der dortigen Tafel engagiert.

Bis 16 Uhr blieben die Türen der Halle noch für die Besucher geöffnet, die sich auch vom zunehmend stürmischen Wetter nicht abschrecken ließen. „Wir sind alle sehr zufrieden“, fasste Bierschenk schließlich angesichts der positiven Reaktionen auf die neue Ausgabestelle und die Arbeit der Tafelmitglieder zusammen.

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