Baugebiet „Eickholter Busch“
36 neue Grundstücke

Lüdinghausen -

Wohnraum in Lüdinghausen ist knapp. Die Stadt will daher angrenzend an das Wohngebiet Kranichholz neue Baugrundstücke ausweisen. Der Planungsausschuss gab jetzt grünes Licht für den Bebauungsplan „Eickholter Busch“.

Donnerstag, 13.02.2020, 09:02 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 09:10 Uhr
Südlich des Wohngebietes Kranichholz soll nach Plänen der Stadt ein neues Baugebiet ausgewiesen werden.
Südlich des Wohngebietes Kranichholz soll nach Plänen der Stadt ein neues Baugebiet ausgewiesen werden. Foto: Stadt Lüdinghausen

Auf dem Lüdinghauser Wohnungs- und Immobilienmarkt liegt ein verschärfter Druck. Das erläuterte Stadtplanerin Janine Schmidt am Dienstagabend im Ausschuss für Klimaschutz, Energie, Planung und Stadtentwicklung. Fündig geworden sei man nun in einem Areal südlich des bestehenden Wohngebietes Kranichholz. Unter dem Titel „Eickholter Busch“ soll für diese Fläche nun ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Diesem Verwaltungsvorschlag folgten die Mitglieder des Planungsausschusses einstimmig.

36 Grundstücke sollen auf dem derzeit noch als Ackerfläche genutzten Gebiet, das an die Olfener Straße grenzt, ausgewiesen werden. Geplant seien vornehmlich Einfamilien- und Doppelhäuser, aber auch Reihenhäuser, erläuterte Schmidt. Darüber hinaus sei ein Bereich für die Ansiedlung einer weiteren Kita geplant, die vier bis sechs Gruppen aufnehmen könne. Und: „Eine langfristige Erweiterung in den südlichen Bereich ist möglich“, sagte die städtische Planerin. Dort gäbe es dann Platz für rund 50 weitere Grundstücke. Dazu müsste allerdings erst der Flächennutzungsplan angepasst werden. Denn auch dieses Areal werde noch landwirtschaftlich genutzt.

Eine langfristige Erweiterung in den südlichen Bereich ist möglich.

Janine Schmidt

Eckart Grundmann will die weitere Zustimmung der Grünen zu dem Vorhaben davon abhängig machen, ob Aspekte der Klimaneutralität berücksichtigt werden. Zudem sollten dort nicht nur Einfamilien- oder Doppelhäuser entstehen. Bernhard Möllmann (CDU) begrüßte die Planungen ausdrücklich, machte aber darauf aufmerksam, dass im Straßenraum ausreichend Parkflächen vorgehalten werden sollten.

Bürgermeister Richard Borgmann warb ebenfalls für das Projekt. Nicht zuletzt die jüngst vorgestellte Pestel-Studie weise einen Wohnraummangel für die Stadt aus. Viele ehemalige Lüdinghauser, die jahrelang aus beruflichen Gründen oder wegen des Studiums weggezogen seien, wollten jetzt zurück und hielten Ausschau nach geeignetem Wohnraum. Außerdem suchten Menschen, die derzeit noch in Mietwohnungen lebten, nach Plätzen für ein Eigenheim. Und das sollte in Lüdinghausen stehen.

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