Ausverkauftes Doppelkonzert
Swingersöhne – ein vorletztes Mal

Lüdinghausen -

Gleich zwei Mal sorgten die Swingersöhne am Wochenende für ein volles Haus. Doch nach einem Konzert im August soll Schluss sein – nach 13 gemeinsamen und äußerst erfolgreichen Jahren.

Montag, 02.03.2020, 12:26 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 12:30 Uhr
13 Jahre lang haben sie gemeinsam auf der Bühne gesungen. Mit einem Abschiedskonzert im Hof der Burg Lüdinghausen im August soll die Ära der Swingersöhne nun enden.
13 Jahre lang haben sie gemeinsam auf der Bühne gesungen. Mit einem Abschiedskonzert im Hof der Burg Lüdinghausen im August soll die Ära der Swingersöhne nun enden. Foto: awf

Dass die Swingersöhne in der Steverstadt alle Hallen voll machen können, haben die acht Lüdinghauser Sänger bereits oft unter Beweis gestellt. Am Wochenende gelang ihnen das nun noch einmal auf besondere Art: Gleich zwei Mal füllte sich die Aula des Schulzentrums mit rund 400 Besuchern, die sowohl am Freitag als auch am Samstag deutlich hörbar mit der Darbietung der Musiker zufrieden waren. „Fleisch“ lautete der Titel der Konzerte – ein Thema, dass sich bei gemeinsamen Proben auffällig oft als gemeinsamer Nenner herausgestellt hatte.

Doppelkonzert der Swingersöhne

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Schon die Werbung für das Konzert machte deutlich wie sehr die „Fleischbeschau“ am Wochenende im Mittelpunkt stehen sollte – zumal die Swingersöhne dort als verschiedene Teile eines Rindes wie etwa als „Nackensteak“ angepriesen wurden. Das Lied „Fleisch“ bildete folgerichtig den Auftakt der beiden Konzerte. „Alles weitere ist eine Zugabe und hängt vom Publikum ab“, kündigten die Sänger schon zu Beginn an. Dass die Swingersöhne ihre Fans gut kennen, wurde sofort deutlich: Laute Rufe nach Zugaben waren von da an Teil des Konzertablaufs. Mit jeder Menge Humor und musikalischem Können hielten die „Söhne“ den Saal auf Trab und nahmen dabei von sich selbst über das Eheleben oder die Deutsche Bahn bis hin zu Veganern viele Themen aufs Korn. Von der ersten Minute an zündete die Mischung aus eigenen und umgetexteten Liedern beim Publikum.

Man merkt einfach, wer von hier ist.

Gregor Schäfer

„Wir Deutschen lieben Statussymbole“, erklärte Guido Schwartz und machte klar: „In der Küche ist das der Thermomix und der ist auch etwas für Männer.“ Die Gründe dafür fielen dann entsprechend humoristisch aus: „Wandfarbe mischen“ und „Schrauben sortieren“ seien typisch männliche Verwendungen für das Küchengerät. Mit Liedern über durch zu geringen Bierkonsum ausgelöste Alpträume oder dem musikalischen Besuch des „Bullenballs“, der aufgrund eines unglücklichen Sturzes zum „Ochsenball“ wird, kam beim Publikum keinerlei Langeweile auf. Nicht fehlen durfte selbstverständlich der Lokalkolorit. „Man merkt einfach, wer von hier ist“, fasste Gregor Schäfer zusammen. So berichteten die Sänger etwa von einem von „Landlust“ getriebenen Stadtbewohner, der durch die charakteristische „Landluft“ schließlich „Landfrust“ bekommt oder performten Klassiker wie „Madame Sörries“, der einer Mitarbeiterin des Kreises Coesfeld gewidmet ist.

Die Swingersöhne kommen im August noch einmal zu einem großen Auftritt im Innenhof der Burg Lüdinghausen zusammen. „Dann soll es das aber gewesen seien“, erklärte Schäfer dem Publikum. Kein Wunder also, dass sowohl am Freitag als auch am Samstag anhaltender Applaus und Standing Ovations der Lohn für den gelungenen Abend und die rund 13 Jahre musikalischer Arbeit waren. Das Samstagskonzert ließen Sänger und Publikum schließlich noch bei einer „Aftershowparty“ ausklingen: Gemeinsam feierte und musizierte man noch bis in die Nacht im „Mediterrana“ in der Mühlenstraße.

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