22. Auflage von „Bauen und Wohnen“
Thema Nachhaltigkeit weit vorne

Lüdinghausen -

Das persönliche Informationsgespräch mit den Fachleuten vor Ort – das schätzen die vielen Besucher der Messe „Bauen und Wohnen“ besonders. Zum Thema Nachhaltigkeit wurde verstärkt nachgefragt.

Sonntag, 01.03.2020, 19:40 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 17:50 Uhr
Bei insgesamt 80 verschiedenen Ausstellern konnten sich die Messebesucher informieren.
Bei insgesamt 80 verschiedenen Ausstellern konnten sich die Messebesucher informieren. Foto: awf

Ein Besuchermagnet zu Beginn jeden Jahres ist die Messe „Bauen und Wohnen“ schon seit 1999 und auch an diesem Wochenende wurde auf dem Gelände des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs eines deutlich: Das Interesse an der Messe rund um Hausbau und Wohnkultur ist ungebrochen. Die mittlerweile 22. Auflage der Veranstaltung lockte erneut mit ihrem Mix aus persönlicher Beratung, Inspiration und Vernetzung viele Besucher aus der Region nach Lüdinghausen.

Am Samstagvormittag nutzten Bürgermeister Richard Borgmann und die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp zunächst die Eröffnung der Messe, um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. „Das Interesse am Bauen ist nach wie vor sehr stark“, fasste der städtische Wirtschaftsförderer Stefan Geyer eines der großen Themen der Messe zusammen und fügte hinzu: „Nachhaltiges Bauen ist ein großes Zukunftsthema.“ Doch auch abseits von geplanten Eigenheimen und neuen Baugebieten traf der Mix aus rund 80 Ausstellern den Geschmack der Besucher. „Alle Bereiche werden angefragt“, freute sich Geyer. Woran das lag wusste Malermeister Roland Paduch genau: „Es ist hier sehr persönlich.“ Genau das entspräche den Vorstellungen potenzieller Kunden: „Den Leuten ist es wichtig die Firmen direkt kennenzulernen.“ Ein Eindruck, den Besucher Thomas Erlmann bestätigte: „Man kann so auf einer anderen Ebene planen.“ Persönlicher Kontakt und Vertrauen sind die Stichworte, die genau wie im Bau- und Einrichtungsbereich auch für Winfried Pinninghoff von „G-P-Security“ von elementarer Bedeutung sind: „Sicherheit ist Vertrauenssache und eine enge Abstimmung mit den Kunden ist gerade im ländlichen Raum nötig.“

Mit einem Spielmobil und einer Cafeteria bot die Messe genug Gelegenheit zum Verweilen. Allerdings kam so mancher Besucher bereits mit einem konkreten Plan auf das Messegelände, wie Jens Bengfort von der Firma „wohnbehagen“ erklärte: „Die Leute sind sehr zielgerichtet und viele wollen eine Lösung aus einer Hand mit einem konkreten Ansprechpartner.“ Wie bedeutend das Thema Nachhaltigkeit für viele Besucher ist, konnte auch Klaus Wiehoff von „enerix“ feststellen: „Seit einem halben Jahr ist das Interesse noch einmal massiv gestiegen.“ Wiehoff, der zum ersten Mal mit seiner alternativen Energietechnik als Aussteller teilnahm, war sich schon jetzt sicher: „Nächstes Jahr komme ich wieder.“ Auch wenn Petrus den Lüdinghausern und ihren Gästen nicht durchgehend wohlgesonnen war und Bedenken über Krankheiten manche Besucher beschäftigten, konnte Stefan Geyer am Sonntagnachmittag bereits ein positives Fazit ziehen: „Der Samstag war so wie in den vorherigen Jahren und der Sonntag ist ein sehr guter Messetag mit starkem Besucherandrang. Die Aussteller konnten an beiden Tagen viele gute Gespräche führen und wir können insgesamt sehr zufrieden sein.“

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