Begleit- und Besuchsdienst im Krankenhaus
Mitstreiter gesucht

Lüdinghausen -

Die Ehrenamtlichen im Begleit- und Besuchsdienst im St.-Marien-Hospital laufen sich nicht nur im sprichwörtlichen Sinne die hacken ab. Sie legen viele Weg zurück, um Patienten und Besuchern mit Rat und Tat zur Hand zu gehen. Aktuell suchen sie Mitstreiter.

Dienstag, 03.03.2020, 14:00 Uhr
Den richtigen Weg finden und sicher ankommen: Die Helfer des Begleitdienstes im St.-Marien-Hospital (Foto) sind dabei behilflich. Singen, spielen oder vorlesen die Ehrenamtlichen des Gesellschaftsdienstes im Krankenhaus sorgen für Abwechslung im Alltag der Patienten. Beide Gruppen suchen derzeit noch Mitstreiter.
Den richtigen Weg finden und sicher ankommen: Die Helfer des Begleitdienstes im St.-Marien-Hospital (Foto) sind dabei behilflich. Singen, spielen oder vorlesen die Ehrenamtlichen des Gesellschaftsdienstes im Krankenhaus sorgen für Abwechslung im Alltag der Patienten. Beide Gruppen suchen derzeit noch Mitstreiter. Foto: St.-Marien-Hospital

Es ist eine Herzensangelegenheit und durch ein Sprichwort belegt: „Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Auch die ehrenamtlichen Frauen und Männer vom Begleit- und Gesellschaftsdienstes im St.-Marien-Hospital machen das. Sie sind täglich im Krankenhaus, unternehmen zahllose Schritte und verändern durch ihr Engagement das Gesicht der Einrichtung, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

Um das Angebot für Patienten und Angehörige weiterhin im bisherigen Ausmaß aufrecht zu erhalten, werden Freiwillige gesucht, die Lust haben, ihre Zeit an andere Menschen zu verschenken und sich in der Gemeinschaft zu engagieren.

Wir leisten Orientierungshilfe für ambulante und stationäre Patienten und begleiten sie und ihre Angehörigen und Besucher zu jedem Zielort im Krankenhaus.

Gisela Sebbel

Sie stehen vormittags im Eingangsbereich und warten auf ihren Einsatz: Männer und Frauen, die die Menschen empfangen und ihnen ihre Begleitung anbieten. Sie führen zur Aufnahme, zur Station, zu Untersuchungsräumen oder auch in das gegenüber dem Krankenhaus liegende Altenwohnheims St.-Ludgerus-Haus. „Wir leisten Orientierungshilfe für ambulante und stationäre Patienten und begleiten sie und ihre Angehörigen und Besucher zu jedem Zielort im Krankenhaus. Dabei ist das Entscheidende, dass wir keinen Zeitdruck und stets ein offenes Ohr haben“, wird Mitinitiatorin Gisela Sebbel zitiert.

Medizinisch und pflegerisch seien die Patienten im St.-Marien-Hospital bestens versorgt. Das sei jedoch nicht alles, was einen Aufenthalt im Krankenhaus ausmacht. Mal aus einem Buch vorlesen oder mit dem Genesenden über Gott und die Welt plaudern – dafür haben das ärztliche und pflegerische Personal in der Regel nur wenig Zeit. Die Mitglieder des Gesellschaftsdienstes schenken diese Zeit: Vorlesen, Gesellschaftsspiele, Spazieren gehen, Singen oder gemeinsam ein „Pläuschchen“ halten. „Voller Freude nehmen die Patientinnen und Patienten dieses Angebot an, denn sie erfahren dadurch persönliche Zuwendung und machen in der Gruppe die Erfahrung nicht alleine im Krankenhaus zu sein“, so Johannes Beermann, Pflegedirektor im Krankenhaus. Die Ehrenamtlichen sind montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und montags von 13.45 bis 16.15 Uhr im Einsatz.

Kontakt: Gisela Sebbel, 0 25 91/9 40 16 22, E-Mail: gsebbel@web.de

 

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