Denkmalgeschützte Klostermauer wird saniert
Fundament neu gesetzt

Lüdinghausen -

Das letzte Teilstück der Klostermauer an der Straße Hinterm Hagen wird derzeit saniert. Die Maßnahme an dem denkmalgeschützten Bauwerk kostet rund 135 000 Euro.

Samstag, 04.04.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 06.04.2020, 15:27 Uhr
Mitarbeiter eines Lüdinghauser Bauunternehmens sind derzeit mit der Sanierung der Klostermauer an der Straße Hinterm Hagen beschäftigt. Die Arbeiten sollen Ende dieses Monats abgeschlossen sein.
Mitarbeiter eines Lüdinghauser Bauunternehmens sind derzeit mit der Sanierung der Klostermauer an der Straße Hinterm Hagen beschäftigt. Die Arbeiten sollen Ende dieses Monats abgeschlossen sein. Foto: Peter Werth

Das letzte, etwa 100 Meter lange Teilstück der Klostermauer an der Straße Hinterm Hagen in Höhe des Klosterparks wird derzeit saniert. Die Arbeiten daran sollen bis Ende April abgeschlossen sein, erklärte die städtische Pressesprecherin Anja Kleykamp auf WN-Nachfrage. Derzeit verfugen Mitarbeiter eines Lüdinghauser Bauunternehmens die Klinkerwand. Abschließend werden die Biberschwanz-Kopfabdeckungen aufgesetzt.

Maßnahme kostet rund 135 000 Euro

Der Zustand der denkmalgeschützten Mauer hatte sich in den vergangenen Jahren zusehends verschlechtert, sodass eine umfassende Sanierung erforderlich geworden sei, so die Pressesprecherin. Einzelne Segmente hätten sich verformt und Risse hätten sich gebildet, ergänzte Julia Töws vom städtischen Gebäude- und Immobilienmanagement. Etwas aufwendiger, als ursprünglich gedacht, gestalteten sich die Arbeiten dann doch. Zwei Fundamentbalken waren gebrochen. Daher musste das Tragwerk komplett zurückgebaut und neu gegründet werden. entscheidend sei, dass das Mauerstück nach der Sanierung nicht nur absolut standsicher sei, sondern auch optisch aufgewertet werde. Um ein einheitliches Erscheinungsbild mit den bereits zuvor aufgearbeiteten Mauerstücken herzustellen, sei die gesamte Maßnahme in enger Absprache mit der Denkmalbehörde abgestimmt worden.

Die Arbeiten sind mit 135 000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Mit 40 000 Euro beteiligt sich die Bezirksregierung Münster im Rahmen der Denkmalförderung. Durch die zusätzlich zu beseitigenden Schäden am Mauerwerk würden sich die Kosten in geringem Rahmen erhöhen, sagte Kleykamp.

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