Seniorenbeirat bereitet Wahl am 13. September vor
Weitere Kandidaten gesucht

Lüdinghausen -

Noch werden Kandidaten für die Wahl des Seniorenbeirats im September gesucht. Darauf macht der Vorsitzende des Gremiums, Dr. Norbert Lütke Entrup, aufmerksam.

Montag, 06.04.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 06.04.2020, 15:26 Uhr
Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup
Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup Foto: Anne Eckrodt

Eine gewählte Vertretung der älteren Menschen in der Stadt Lüdinghausen gibt es bereits seit 20 Jahren, in anderen Kommunen in NRW auch schon doppelt so lange. „Der vielfach diskutierte demografische Wandel mit der Folge der Veränderung der Bevölkerungsstruktur hat dazu geführt, die Belange der Senioren durch gewählte Beiräte in Ergänzung zu den politischen Strukturen in den Kommunen stärker zu vertreten, Fehlentwicklungen und Defizite aufzuzeigen und über die Seniorenbeiräte Verbesserungsvorschläge nicht nur aus der Sicht der Generation 60plus in die Tagespolitik einzubringen“, erklärt Dr. Norbert Lütke Entrup, aktueller Vorsitzender des Gremiums in der Steverstadt, in einer Pressemitteilung. „So konnte vom ersten Seniorenbeirat der barrierefreie Zugang zu den Zügen am Bahnhof in Lüdinghausen von der Bahn praktisch ‚erstritten‘ werden, ein großer Erfolg der Mitglieder des damaligen Beirats.“

Aktuell werde dem Projekt „Park der Generationen“ in der Politik eine hohe Priorität eingeräumt, um die besonderen Belange der Bevölkerung nach gemeinsamen Treffen, Sport und Bewegung zu fördern. Auch die vom Seniorenbeirat initiierten Gründungen der „Bürgerstiftung Lüdinghausen“ sowie der Vereine „Bürgerbus Lüdinghausen“ und „Bürger für Bürger“ verbessern laut Lütke Entrup nicht nur das Lebensumfeld der älteren Menschen, sondern der gesamten Bürgerschaft.

Veranstaltungen zur Weiterbildung durch Fachtagungen und Seminare sowie Informationen rund um Rollatoren und Rollstühle, zur Sicherheit im Straßenverkehr und zur Qualität von Hörgeräten sowie Angebote zur Freizeitgestaltung – Wandern, Radtouren, Kino in der Burg – und die Vernetzung älterer Menschen sind ein Ausschnitt aus dem Tätigkeitsprofil eines Seniorenbeirates.

„Durch die gemeinsamen Aktivitäten der Mitglieder im Seniorenbeirat kann viel für die Bürgerschaft in einer Kommune erreicht werden. Davon profitieren in der Regel alle Generationen. Dies erhöht den Ansporn, sich für die kommunale Gemeinschaft mit Tatkraft und Überzeugung einzusetzen. Die dadurch gegebene Zeitspende für das Mitmachen ist eine sinnvolle Aktivität, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und etwas von dem zurückzugeben, was das kommunale Umfeld für einen selbst bereit gehalten hat“, betont Lütke Entrup – auch im Namen der anderen Seniorenbeiratsmitglieder.

Wer sich engagieren möchte, hat während der fünften Wahlperiode von 2020 bis 2025 die Möglichkeit dazu. Gewählt wird der neue Seniorenbeirat am 13. September (Sonntag), wenn auch die Kommunalwahl über die Bühne geht.

Die ersten Vorbereitungen dafür haben die Verantwortlichen von der Stadt Lüdinghausen und vom aktuellen Seniorenbeirat schon getroffen.

Das Formular für Kandidaten gibt’s auf der Homepage der Stadt Lüdinghausen oder des Seniorenbeirates sowie telefonisch beim Fachbereich Arbeit und Soziales ( 0 25 91/92 61 08 oder 0 25 91/92 61 10). „Die ersten Bewerbungen liegen bereits vor“, informiert Lütke Entrup. Wer mindestens 60 Jahre alt ist, kann seine Unterlagen bis zum 15. Juni (Montag) schriftlich beim Wahlleiter, dem Bürgermeister, einreichen.

Die Wahl selbst erfolgt ausschließlich per Post. Die Unterlagen dafür werden allen rund 7400 über 60-jährigen Bürgern der Steverstadt ab dem 10. August (Montag) postalisch zugeschickt.

Aus dem Bewerberpool können sie fünf bis acht Personen für den Seniorenbeirat auf dem Stimmzettel ankreuzen. Die acht Kandidaten mit dem größten Zuspruch bilden dann das Gremium, heißt es abschließend.

 

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