„Bleib jetzt einfach mal zu Hause“: Georg Bicher veröffentlicht Corona-Song
Von Bier und Klopapier

Lüdinghausen -

Es ist derzeit ein Trend: Allerhand Stars nehmen derzeit Corona-Songs auf. Mit Georg Bicher mischt nun ein Lüdinghauser Vollblutmusiker mit. „Bleib jetzt einfach mal zu Hause“, singt der Steverstädter.

Mittwoch, 08.04.2020, 06:08 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 07:50 Uhr
Ein Appell fürs Zuhausebleiben: Georg Bicher hat einen eigenen Corona-Song aufgenommen. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Video.
Ein Appell fürs Zuhausebleiben: Georg Bicher hat einen eigenen Corona-Song aufgenommen. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Video. Foto: Screenshot: awi

Was haben Die Ärzte, Yvonne Catterfeld , Mark Forster, Silbermond, und Kärbholz gemeinsam? Sie alle präsentieren derzeit ihre eigenen Corona-Songs. Und auch vor Lüdinghausen macht dieser Trend keinen Halt: Georg Bicher hat ebenfalls ein Lied umgeschrieben und befasst sich darin mit Quarantäne und Co. Sein Appell: „Bleib jetzt einfach mal zu Hause“. Als Vorlage diente dem 74-jährigen Vollblutmusiker das Lied „Geh‘n Sie nicht allein nach Hause“ von Chris Howland – auch bekannt als „Mr. Pumpernickel“.

Die Idee für dieses Projekt kam Bicher quasi im Schlaf: „Nachts habe ich immer die besten Einfälle“, verrät er. Am Sonntag (5. April) hat er das Video zunächst einigen Freunden und Kollegen geschickt, mittlerweile lässt es sich auf „YouTube“ finden.

Bleib jetzt zu Hause, schmier dir ’n Brötchen, trink ’ne Pulle Bier und mach dir keine Sorgen um dein Klopapier.

Georg Bicher

Die Resonanz bislang sei super: „Das Telefon hat am Wochenende in einer Tour geklingelt“, erzählt der gebürtige Sauerländer, den die Liebe vor fünf Jahren nach Lüdinghausen „geweht“ hat, wie er es selbst formuliert. Viele Leute hätten ihm gesagt, das Lied sei „klasse“.

Er fordert seine Zuhörer – wie der Titel erahnen lässt – dazu auf, sich an das Kontaktverbot zu halten und möglichst die eigenen vier Wände zu hüten: „Bleib jetzt zu Hause, schmier dir ’n Brötchen, trink ’ne Pulle Bier und mach dir keine Sorgen um dein Klopapier.“ Er wiederum nutze die Zeit vor allem, um Gitarre zu spielen, verrät er. Außerdem macht er Mut für die Zeit nach der Pandemie: „Ich freu mich schon aufs Wiedersehen. Wenn wir fröhlich sind – und alle bleiben gesund.“

Aufgenommen hat Bicher seinen Corona-Hit im hauseigenen Musikzimmer in der Steverstadt. Wenn er nicht über die aktuelle Pandemie singt, dann mischt er in diversen Bands und Projektgruppen mit. Die bekannteste Combo sind die Firebirds, die seit 1963 mit Cover-Songs die Bühnen stürmen. Obwohl der Wahl-Lüdinghauser bereits 74 Lenze auf dem Buckel hat, ist er „noch top drauf. Ich fühle mich nicht mal halb so alt“, sagt Bicher und lacht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7361066?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Nachrichten-Ticker