Heimatverein plant Denkmal für Retter und Geretteten
Die Erinnerung wach halten

Lüdinghausen -

Der Heimatverein Lüdinghausen möchte mit einem Denkmal an die Rettung des jüdischen Tierarztes Dr. Adolph Strauss vor den Nazis erinnern. Dieser wurde kurz vor Kriegsende von dem Lüdinghauser Kaufmann Gustav Peick auf dem Dachboden seines Hauses an der Tüllinghofer Straße versteckt. Der Wachtmeister Wim Schriever deckte diese Maßnahme. Alle drei waren im Ersten Weltkrieg Kriegskameraden. Von Peter Werth
Dienstag, 05.05.2020, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2020, 10:00 Uhr
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zog der Tierarzt Adolph Strauss in das Haus seines im KZ Theresienstadt umgekommenen Bruders Hugo an der Olfener Straße 10. Beigesetzt ist der 1955 verstorbene Veterinär auf dem alten evangelischen Friedhof an der Stadtfeldstraße (kl. Foto).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zog der Tierarzt Adolph Strauss in das Haus seines im KZ Theresienstadt umgekommenen Bruders Hugo an der Olfener Straße 10. Beigesetzt ist der 1955 verstorbene Veterinär auf dem alten evangelischen Friedhof an der Stadtfeldstraße (kl. Foto). Foto: Peter Werth
Gustav Peick, Wim Schriever und Dr. Adolph Strauss waren gemeinsam als Soldaten im Ersten Weltkrieg. Alle drei möchte der Heimatverein Lüdinghausen mit einem Denkmal ehren.
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