Bürgerantrag zur Wilhelmstraße
Erfolgsaussichten gehen gegen Null

Lüdinghausen -

eine Aussichten auf Erfolg dürfte der Bürgerantrag zur Änderung der Vorfahrtregelung am Ostwall/Wilhelmstraße haben. Mit dem Antrag beschäftigte sich am Donnerstagabend der Haupt- und Finanzausschuss.

Freitag, 15.05.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 15:48 Uhr
Bürgerantrag zur Wilhelmstraße: Erfolgsaussichten gehen gegen Null
Foto: Peter Werth

Mit dem Bürgerantrag auf Umkehrung der Vorfahrtregelung im Kreuzungsbereich Ostwall/Wilhelmstraße ( WN berichteten) beschäftigte sich am Donnerstagabend der Haupt- und Finanzausschuss. Nach eingehender Diskussion waren sich die Kommunalpolitiker in der Einschätzung einig, dass die Erfolgsaussichten dieses Vorschlags gegen Null tendieren. Und das nicht etwa, weil sie selbst in Gänze dagegen seien, sondern weil der Kreis Coesfeld als Aufsichtsbehörde in Verkehrsangelegenheiten schon mehrfach Nein gesagt habe.

Bernhard Möllmann (CDU) etwa erklärte, dass dem Antrag „einiges abzugewinnen“ sei. Aber die Behörde im kreis Coesfeld neige dazu, „das abzuwimmeln“. Andererseits würden viele Vorschläge des Antrags ja auch umgesetzt. So hatte Fachbereichsleiterin Ellen Trudwig eingangs erklärt, dass die Wilhelmstraße nach den Umbauarbeiten zu einer Fußgängerzone werde. Eckart Grundmann (Grüne) betonte, dass die Einrichtung der Fußgängerzone deutlich mehr bewirken werde als die Ausweisung als Fahrradstraße, wie sie der Antragsteller gefordert habe. In Sachen Vorfahrtregelung am Ostwall plädierte er dafür, dass die Lüdinghauser Politik dem Kreis „deutlich signalisieren muss, was wir wollen“.

Dirk Havermeier (SPD) verwies darauf, dass seine Fraktion eine Änderung der Regelung am Ostwall schon 2014 verlangt habe. Aber die Stadt sei in dieser Frage „am kürzeren Hebel“.

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