Borgmann unterstreicht Bedeutung Lüdinghausens als Gesundheitsstadt
„Hervorragendes Angebot“

Lüdinghausen -

In Sachen medizinischer Versorgung könne sich Deutschland „glücklich schätzen, weil wir wirklich gut da stehen“, sagt Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann. Das zeige sich gerade in Krisenzeiten wieder Corona-Pandemie. Und er freue sich sehr darüber, das St.-Marien-Hospital vor Ort zu wissen.

Montag, 25.05.2020, 08:02 Uhr aktualisiert: 26.05.2020, 15:36 Uhr
Ein Zentrum für alles: Der Marien-Campus
Ein Zentrum für alles: Der Marien-Campus Foto: St.-Marien-Hospital

Die Corona-Pandemie führt allen vor Augen, wie wichtig Investitionen in die medizinische Versorgung sind. „Im internationalen Vergleich kann Deutschland sich glücklich schätzen, weil wir wirklich gut da stehen“, wird Bürgermeister Richard Borgmann in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert und lobt die Situation in Lüdinghausen. „Die Krise hat deutlich gezeigt, dass Krankenhäuser auch im ländlichen Raum eine bedeutende Rolle spielen“, betont Borgmann. Er freue sich sehr darüber, das St.-Marien-Hospital vor Ort zu wissen. Dieses habe direkt zu Beginn der Corona-Pandemie richtig reagiert und die Anzahl der Intensivbetten fast verdoppelt. Es seien Vorkehrungen getroffen worden, um die Versorgung der Bevölkerung im Krisenfall sicherzustellen.

Kurze Wege

Die Ergebnisse der Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2019, die für das gesamte Bundesgebiet nur noch einen Bedarf von lediglich circa 600 Kliniken vorsieht, wurden Borgmanns Ansicht nach allein schon aufgrund der gesammelten Erfahrungen aus der Corona-Pandemie ad absurdum geführt. Gerade in Krisenzeiten spielen kurze Wege für eine gute medizinische Versorgung eine herausragende Rolle. „Die vorhandene Krankenhausstruktur in Deutschland wird über Landesgrenzen hinweg gelobt“, sagt Borgmann. „An dieser Struktur sollten Bund und Länder festhalten und sehen, wie man sie noch weiter stärken kann.“ Vieles beruhe auf Vertrauen. Und dieses Vertrauen finde man nicht in Bettentürmen von großen Krankenhäusern. Auch in gewöhnlichen Zeiten sei das Schaffen von gleichwertigen Lebensverhältnissen wichtig. Hierzu gehöre auch eine gut erreichbare, wohnortnahe Gesundheitsinfrastruktur. „Mit der Einrichtung des Marien-Campus wird Lüdinghausen seinen Aufgaben als Mittelzentrum gerecht“, erklärt Borgmann. „Lüdinghausen ist nicht nur für die gesundheitliche Versorgung der eigenen Einwohner, sondern auch für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden zuständig.“ Mit dem Marien-Campus seien viele Angebote an einem Standort zentral gebündelt worden.

Vorbild in ganz Europa

Die Menschen müssen innerhalb der Stadt keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen, um verschiedene Fachärzte, Apotheken und Sanitätshäuser aufzusuchen. Weitere Praxen für Allgemein- und Fachmedizin sowie Leistungen im Bereich Therapie und Vorsorge runden das Angebot in Gesundheitsfragen in der Steverstadt ab. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir dieses hervorragende Angebot in Lüdinghausen und dem südlichen Münsterland haben und würde mir wünschen, dass auch die Bundespolitik sieht, welche Schlüsselrolle die derzeitige Krankenhauslandschaft im gesamten Bundesgebiet genießt. Nicht umsonst ist man derzeit auf das gesamte Krankenhauswesen stolz und bezeichnet es als Vorbild in ganz Europa“, schließt Borgmann seine Ausführungen ab.

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