Seniorenbeiratswahl: Bis 15. Juni bewerben
Kandidaten gesucht

Lüdinghausen -

Männer und Frauen mit pfiffigen Ideen sind gefragt: Für die Seniorenbeiratswahl können sich noch bis zum 15. Juni (Montag) Kandidaten bewerben. Sie müssen am Tag der Wahl – am 13. September (Sonntag) – das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Lüdinghausen haben.

Donnerstag, 04.06.2020, 11:00 Uhr
Suchen noch bis 15. Juni (Montag) weitere Kandidaten für die Wahl des Seniorenbeirates: Dr. Norbert Lütke Entrup (v. l.) und Gerda Danz aus dem aktuellen Vorstand, die Verwaltungsmitarbeiterinnen Katrin Sendermann und Ulrike Hattebuer sowie der Beigeordnete Matthias Kortendieck.
Suchen noch bis 15. Juni (Montag) weitere Kandidaten für die Wahl des Seniorenbeirates: Dr. Norbert Lütke Entrup (v. l.) und Gerda Danz aus dem aktuellen Vorstand, die Verwaltungsmitarbeiterinnen Katrin Sendermann und Ulrike Hattebuer sowie der Beigeordnete Matthias Kortendieck. Foto: Annika Wienhölter

Endspurt für die Kandidatensuche: Noch bis zum 15. Juni (Montag) können sich Lüdinghauser und Seppenrader als Seniorenbeiratsmitglieder ins Spiel bringen. „Wir sind auf der Zielgeraden der Bewerbungsphase“, sagt Katrin Sendermann , stellvertretende Fachbereichsleiterin für Arbeit und Soziales der Stadt Lüdinghausen. Sie und ihre Mitstreiter hoffen, dass möglichst viele berechtigte Bürger ihre Bewerbung beim Wahlleiter, dem Bürgermeister, einreichen. Die Formulare dafür gibt es im Rathaus ( 0 25 91/92 61 10 und  0 25 91/92 61 08) sowie auf der Homepage der Stadt und des Seniorenbeirates zum Downloaden.

Der eine oder andere hat sich bereits gemeldet.

Beigeordneter Matthias Kortendieck

„Der eine oder andere hat sich bereits gemeldet“, informiert der Beigeordnete Matthias Kortendieck . Konkrete Zahlen möchte er aktuell noch nicht preisgeben. Das solle – wie zuletzt auch – erst nach der Bewerbungsfrist zusammen mit den Kandidatenvorstellungen geschehen.

Wählbar und gleichzeitig wahlberechtigt sind alle Menschen, die am Tag der Kommunalwahl – sprich am 13. September (Sonntag) – das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Lüdinghausen haben. „Das entspricht derzeit rund 7400 Einwohnern“, verdeutlicht Sendermann.

Was wir machen, davon profitieren alle.

Seniorenbeiratsvorsitzender Dr. Norbert Lütke Entrup

Das Prozedere des Kreuzchenmachens ist gegenüber den ersten Wahldurchgängen 1999 und 2014 geändert worden: Die Senioren geben ihre Stimmen erstmals ausschließlich per Brief ab – für jeweils fünf bis acht Kandidaten. Zu besetzen sind wiederum acht Positionen. Die Kandidaten, die auf den Rängen neun bis 16 landen, sind automatisch ihre Stellvertreter. „Die Daten sollen wandern, nicht die Menschen“, erklärt Kortendieck die Idee hinter dem postalischen Votum. Die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter und die derzeitigen Seniorenbeiratsmitglieder versprechen sich davon eine höhere Wahlbeteiligung. Vor sechs Jahren machten 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Kreuzchen. Dr. Norbert Lütke Entrup, Vorsitzender des Gremiums, und seine Stellvertreterin Gerda Danz wären „mit 30 Prozent zufrieden“. Es dürften aber auch gerne 50 Prozent sein, fügt Lütke Entrup grinsend hinzu, ehe er betont, dass der Seniorenbeirat ein Gremium für alle Generationen sei: „Was wir machen, davon profitieren alle.“ Jetzt natürlich insbesondere die älteren Menschen, in Zukunft die heutige Jugend.

 

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