Sommerferienaktionen fallen jetzt Corona-bedingt ins Wasser
2021 geht’s wieder rund

Lüdinghausen -

Das Coronavirus ist ein Spielverderber. Das machen die Absagen verschiedener Sommerferienangebote für Kinder und Jugendliche aus Lüdinghausen und Seppenrade einmal mehr deutlich.

Freitag, 05.06.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 06.06.2020, 08:28 Uhr
Haben sich gemeinsam dazu entschlossen, die diesjährigen Sommerferienaktionen abzusagen: Florian Janich (v.l.), Lars Keimeier (beide Pfadfinder), Pia Quante („HeinzLiveTours“), Pastoralreferent Thorsten Krallmann, Sarah Bootsmann, Christin Vormann (beide Kolpingjugend Seppenrade), Nele Schulze auf‘m Hofe (KJG St. Ludger), Eva Fuisting (Stadtranderholung) sowie Carolin Lukas (Dorfranderholung).
Haben sich gemeinsam dazu entschlossen, die diesjährigen Sommerferienaktionen abzusagen: Florian Janich (v.l.), Lars Keimeier (beide Pfadfinder), Pia Quante („HeinzLiveTours“), Pastoralreferent Thorsten Krallmann, Sarah Bootsmann, Christin Vormann (beide Kolpingjugend Seppenrade), Nele Schulze auf‘m Hofe (KJG St. Ludger), Eva Fuisting (Stadtranderholung) sowie Carolin Lukas (Dorfranderholung).

Sie haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Verantwortlichen verschiedener Sommerferienangebote diskutierten lange, ehe sie den aus ihren Augen alternativlosen Entschluss fassten: Ihre geplanten Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus Lüdinghausen und Seppenrade finden wegen des grassierenden Coronavirus 2020 nicht statt.

In den vergangenen drei Wochen gab es viele Videokonferenzen – mit lebhaften Diskussionen. Das Ergebnis: „Eine Durchführung unter den jetzigen Bedingungen ist weder sinn- noch verantwortungsvoll“, bringt es Pastoralreferent Thorsten Krallmann auf den Punkt. Er war es auch, der die Lüdinghauser Pfadfinder sowie Vertreter der Kolpingjugend Seppenrade, der „HeinzLiveTours“, der Katholischen jungen Gemeinde (KJG) St. Ludger sowie der Dorf- und Stadtranderholung virtuell zusammentrommelte, um eine Entscheidung zu treffen. Mittlerweile sind alle Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern über die Absagen informiert. Die Teilnehmerbeiträge werden zurückerstattet. Die Reaktionen? „Die meisten Familien hatten damit gerechnet“, sagt Nele Schulze auf‘m Hofe von der KJG St. Ludger. Natürlich würden es alle schade finden, hätten aber vollstes Verständnis.

Über alternative Angebote, die sich trotz der Corona-Auflagen umsetzen lassen, denken eine Gruppe derzeit noch nach. Was aber sicher ist: 2021 wird es wieder Spiel und Spaß für alle geben.

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