Offene Jugendarbeit: Es geht wieder los
Wundertüten sorgen für Spaß im Alltag

Lüdinghausen -

Endlich geht es wieder lebendiger zu in den drei Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen (JuKi). Nach der Corona-Pause meldet sich das Team mit ersten Angeboten zurück. Und es verteilt spezielle Wundertüten voller Ideen für die Freizeitgestaltung.

Mittwoch, 10.06.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 16:16 Uhr
Freuen sich, dass in den drei JuKi-Einrichtungen nun wieder ein wenig mehr los ist: Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Ridder (v. l.), Praktikantin Paula Stöwer, FSJlerin Eva Fuisting und Sozialarbeiter Patrick Januschke. Mittwochs verteilt das Team spezielle Wundertüten voller Ideen für die Freizeitgestaltung.
Freuen sich, dass in den drei JuKi-Einrichtungen nun wieder ein wenig mehr los ist: Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Ridder (v. l.), Praktikantin Paula Stöwer, FSJlerin Eva Fuisting und Sozialarbeiter Patrick Januschke. Mittwochs verteilt das Team spezielle Wundertüten voller Ideen für die Freizeitgestaltung. Foto: awi

Es war zuletzt ungewöhnlich still in den drei Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen (JuKi). Weder im Hakehaus und im evangelischen Stephanus-Gemeindezentrum in Lüdinghausen noch im Seppenrader Don-Bosco-Haus tummelten sich Kinder und Jugendliche mit dem JuKi-Team, um zu kochen, zu quatschen, zu sporteln, sich kreativ auszutoben und gemeinsam spaßige Aktionen jeder Art anzustellen. Grund war – natürlich – das Coronavirus.

Doch nun geht es langsam wieder los. Die jüngsten Lockerungen machen’s möglich. Darüber freuen sich ganz besonders die Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Ridder , Sozialarbeiter Patrick Januschke , FSJlerin Eva Fuisting und Praktikantin Paula Stöwer. Denn in den vergangenen Wochen war für sie vor allem Büroarbeit angesagt. Nun können sie wie gewohnt allerhand tolle Überraschungen für Klein und Groß planen und umsetzen. Mit speziellen Wundertüten haben sich die JuKi-Mitarbeiter aus der Corona-Pause zurückgemeldet. Seit vergangener Woche und noch bis zu den Sommerferien (29. Juni) verteilen sie jeden Mittwoch Papierbeutel, in denen sie immer wieder andere Ideen für die Freizeitgestaltung verstecken. Zwischen 15 und 16 Uhr bekommen sieben- bis elfjährige Jungen und Mädchen die Wundertüten im Hakehaus, von 16 bis 17 Uhr im Don-Bosco-Haus.

Überraschungen in Tüten

Worauf sich die Kids freuen können? „Wir wollen die Spannung hochhalten“, sagt Ridder geheimniskrämerisch. Aber ein wenig verrät Januschke dann doch: „Es sind mal Bastelanleitungen drin, mal Vorschläge für Experimente, mal ein Aufruf zu einer Foto-Challenge.“

Aber auch die ersten Treffen nach dem Lockdown hat es bereits gegeben – selbstverständlich unter Einhalten aller bekannten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. Die größte Änderung: Alle Kinder und Jugendlichen müssen sich anmelden, auch für die sonst offenen Angebote. Denn die Teilnehmerzahlen müssen in Pandemie-Zeiten beschränkt werden. Ob per E-Mail an info@juki-lh.de, unter  0 25 91/98 02 87 oder über die sozialen Medien – „das ist völlig egal“, betont Ridder. „Da sind wir ganz flexibel.“

Fixe Treffen bis zu den Ferien

Bis zu den Sommerferien stehen einige Termine fix im Kalender: Dienstags von 15 bis 18 Uhr sind Sieben- bis Elfjährige im Hakehaus willkommen. Ebenfalls dort kommen Jugendliche montags sowie am 19. Juni (Freitag) und am 25. Juni (Donnerstag) jeweils zwischen 16 und 20 Uhr zusammen. Der Jugendtreff im Stephanus-Gemeindezentrum wiederum geht dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr über die Bühne.

Permanent gesucht sind weitere Freiwillige, die das JuKi-Team unterstützen. „Wir haben aktuell zehn Ehrenamtliche“, erzählt Ridder. Alle seien total motiviert. Es laufe derzeit super. Dennoch: „Es dürfen gerne mehr werden.“ Und ihr Kollege Januschke erklärt ergänzend: „Je mehr Leute, desto mehr Ideen und desto vielseitiger wird unser Angebot.“ Jeder dürfe seine eigenen Interessen und Stärken einbringen – ob regelmäßig oder als Projekt. „Es ist total viel möglich“, erklären die JuKi-Verantwortlichen. „Wir können über alles sprechen.“

Außerdem ist die FSJ-/BFD-Stelle für den Zeitraum vom 1. August 2020 bis zum 30. Juli 2021 noch unbesetzt. Und für eine derzeit vakante Stelle fehlt ein zusätzlicher Sozialarbeiter oder -pädagoge.

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