Ausstellung des Heimatvereins Senden
Kriegsende wird vor Ort erforscht

SEnden -

Mitglieder des Heimatvereins Senden besuchten jetzt die Ausstellung „1945 – Befreiung und Neuanfang im Kreis Coesfeld“ im Sandsteinmuseum Havixbeck. Diese soll ab Mitte November auch im Rathaus Senden zu sehen sein – ergänzt durch besondere Objekte aus der Stevergemeinde.

Sonntag, 12.07.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 15:44 Uhr
Der Vorstand des Sendener Heimatvereins zusammen mit Dr. Joachim Eichler (ganz rechts) am Sandsteinmuseum vor dem Ausstellungsgebäude.
Der Vorstand des Sendener Heimatvereins zusammen mit Dr. Joachim Eichler (ganz rechts) am Sandsteinmuseum vor dem Ausstellungsgebäude. Foto: Kulturamt

Im Havixbecker Sandsteinmuseum ist derzeit die Ausstellung „1945 – Befreiung und Neuanfang im Kreis Coesfeld“ zu sehen. Konzipiert und erstellt wurde sie in Kooperation zwischen den Kulturämtern im Kreis Coesfeld, dem Kreisarchiv und der evangelischen und katholischen Kirche . Auf insgesamt 17 Tafeln wird zum 75. Jahrestag des Kriegsendes die damalige Situation anschaulich erläutert.

Diese Ausstellung soll auch ab Mitte November im Sendener Rathaus zu sehen sein. Die Vorstandsmitglieder des Sendener Heimatvereins haben jetzt selber die Ausstellung in Havixbeck vorab besucht und ließen sich diese von Dr. Joachim Eichler, Leiter des Sandsteinmuseums, und dem Sendener Kulturamtsleiter Markus Kleymann erläutern, heißt es in einer Mitteilung.

In diesem Wissen und vor diesem Hintergrund will der Heimatverein Senden in Kooperation mit der Gemeinde Senden die Ausstellung im November vor Ort durch eigene Tafeln und Ausstellungsobjekte ergänzen, die insbesondere die Situation im Jahr 1945 in Senden beleuchten.

In den nächsten Wochen trifft sich dazu eine Arbeitsgruppe, die das Thema vertieft. Außerdem sollen gemeinsame Überlegungen angestellt werden, wie beispielsweise Schülergruppen für den Besuch der Ausstellung mit fachkundigen Führungen begeistert werden können. Angedacht sind auch kleine Vortragsveranstaltungen, möglicherweise auch noch mit Zeitzeugen, um die Inhalte der Ausstellung zu vertiefen, so die Mitteilung.

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