Bahnübergang in Tetekum
Vandalen haben Sprechanlage zerstört

Lüdinghausen -

Die Sprechanlage am Bahnübergang in Tetekum ist derzeit außer Betreib. „Vandalismus“ nennt eine Bahnsprecherin als Begründung.

Dienstag, 28.07.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 28.07.2020, 15:00 Uhr
Die Schrankenanlage in Tetekum – im Bereich des neuen Gewerbegebietes Buschkämpe – konnte bislang über eine Anforderungsanlage gesteuert werden. Diese Aufgabe übernimmt derzeit ein Streckenposten vor Ort.
Die Schrankenanlage in Tetekum – im Bereich des neuen Gewerbegebietes Buschkämpe – konnte bislang über eine Anforderungsanlage gesteuert werden. Diese Aufgabe übernimmt derzeit ein Streckenposten vor Ort. Foto: Peter Werth

Die Anlage liegt recht idyllisch zwischen Feldern und Wiesen. Gleich kommt eine alte Dampflok angeschnauft, könnte man glauben. Der Bahnübergang nahe dem neuen Gewerbegebiet Tetekum-Buschkämpe besteht schon seit Jahrzehnten, sicherte einst die Zufahrt zum mittlerweile abgerissenen Hof Hanrott.

Üblicherweise ist die Schranke geschlossen. Wer die Bahnlinie kreuzen will, muss über eine Sprechanlage um eine Öffnung bitten. Derzeit ist dies allerdings nicht möglich. Die Schranken sind offen. Vor Ort ist ein Posten stationiert, der sich mit dem nahen Stellwerk in Verbindung setzen kann. Denn die Sprechanlage ist außer Gefecht gesetzt worden. „Vandalismus“ nennt eine Bahnsprecherin des Düsseldorfer Regionalbüros als Grund. In den vergangenen Monaten hätten unbekannte die Sprachbox gleich mehrfach beschädigt und sogar „Teile der Technik gestohlen“.

Aktuell sei nun eine Seite des Übergangs der Bahnstrecke zwischen Lüdinghausen und Dortmund mit einem Ersatzgerät ausgerüstet worden, die andere Seite regele der Streckenposten. Sobald die erforderlichen Ersatzteile zur Verfügung stünden, werde der Übergang „wie gewohnt ausgestattet“, so die Bahnsprecherin.

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