Förderzusage für 3. Bauabschnitt
Anton, Stever und die StadtLandschaft

Lüdinghausen -

Noch fließt die Stever quasi unsichtbar am St.-Antonius-Gymnasium vorbei. Wer einen Blick auf das Gewässer werfen will, muss entweder durchs Dickicht klettern oder die Brücke ans andere Ufer, in die StadtLandschaft, nehmen. Das soll sich im nächsten Sommer ändern.

Mittwoch, 29.07.2020, 12:01 Uhr
Der rot eingefasste Bereich entlang der Stever wird aufwendig umgestaltet. Auf Höhe des Neubaus des St.-Antonius-Gymnasiums sollen beispielsweise Treppen bis zum Wasser führen.
Der rot eingefasste Bereich entlang der Stever wird aufwendig umgestaltet. Auf Höhe des Neubaus des St.-Antonius-Gymnasiums sollen beispielsweise Treppen bis zum Wasser führen. Foto: Stadt Lüdinghausen

Die öffentliche Wegeverbindung am St.-Antonius-Gymnasium entlang der Vischeringstever zwischen dem Klosterpark und der Klosterstraße soll vervollständigt und umgestaltet werden. Hierfür hat die Stadt Lüdinghausen kürzlich die Förderzusage von der Bezirksregierung Münster erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Förderzusage der Bezirksregierung liegt vor

Von der Klosterstraße ausgehend wird die Zufahrt zum Gymnasium bis zum Klosterpark umgestaltet. Im vorderen Bereich wird das alte Pflaster aufgenommen und durch ein neues ersetzt. Außerdem wird ein Streifen aus Natursteinen angelegt. Im Bereich der Brücke zur StadtLandschaft wird ein Aufenthaltsbereich mit Beeten und Bänken angelegt. Zudem wird eine Treppenstufenanlage mit Absturzsicherung bis ans Wasser errichtet.

„Unsere StadtLandschaft wird durch diese Maßnahmen mit dem St.-Antonius-Gymnasium und dem Altenheim optimal verknüpft. Auch erfährt der wunderschöne Klostergarten mit seinem Klosterteich nunmehr eine unmittelbare Anbindung an die Wegeverbindung der StadtLandschaft. Der Ausbau gewährleistet eine behindertengerechte Wegeverbindung zu weiteren Kleinoden unserer Stadt“, freut sich Bürgermeister Richard Borgmann bereits auf die Umsetzung der Maßnahme. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in den Sommerferien kommenden Jahres stattfinden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 270 000 Euro und werden zu mindestens 60 Prozent aus dem Städtebauförderprogramm gefördert.

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