THW-Übung an der Astrid-Lindgren-Schule
Rettung im verrauchten Gebäude

Lüdinghausen -

Die ehemalige Astrid-Lindgren-Schule war jetzt Schauplatz einer Übung des THW Lüdinghausen. Unter Atemschutz wurde eine Rettungsaktion simuliert.

Montag, 03.08.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 15:50 Uhr
Zu einer Übung für Träger von Atemschutzgeräten hat jetzt die Lüdinghauser Ortsgruppe des THW eingeladen. Dabei stand unter anderem eine simulierte Rettungsaktion auf dem Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule auf dem Programm.
Zu einer Übung für Träger von Atemschutzgeräten hat jetzt die Lüdinghauser Ortsgruppe des THW eingeladen. Dabei stand unter anderem eine simulierte Rettungsaktion auf dem Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule auf dem Programm. Foto: THW

Um auch mit schwerem Atemschutz im Notfall helfen zu können, fand jetzt eine sogenannte AGT-Übung auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) in Lüdinghausen statt. „AGT steht für Atemschutzgeräteträger“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort traf sich ein kleiner Kreis von spezialisierten THW-Helfern. Eingeladen waren auch einige Träger des Ortsverbands (OV) Münster sowie der Bereichsausbilder vom OV Lengerich. Einen ganzen Samstag wurde in der Astrid-Lindgren-Schule und auf dem eigenen Gelände an der Werner-von-Siemens-Straße unter anderem geübt, Verletzte aus verrauchten Gebäudeteilen aufzuspüren und zu retten. Dazu wurde ein Verletzter und diesmal auch ein verwirrtes Kind – jeweils von einem THW-Helfer gespielt – im Gebäude „versteckt“ und durch eine spezielle Nebelmaschine ein Brandgeschehen simuliert, sodass man die Hand kaum vor Augen sehen konnte. Dabei war strategisches Vorgehen unter erschwerten Bedingungen, einschließlich der starken Einschränkungen unter dem schweren Atemschutzgerät, gefordert. Diese Aufgabe hätten alle Helfer mit Erfolg abgeschlossen, heißt es in dem Pressetext weiter.

Der Tag endete mit einer körperlichen Herausforderung in Form einer spielerischen Belastungsübung: Ein anstrengender Parcours musste mit voller Montur und Atemschutzmasken durchlaufen, unterkrochen und erklettert werden. Zum Abschluss seien dann die Grillwürstchen und alkoholfreien Getränke redlich verdient gewesen. Denn die dabei getragenen, einfachen Corona-Schutzmasken hätten ein Nichts gegenüber den schweren Atemschutzmasken dargestellt.

Jeder, der Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit beim THW hat, kann gerne montags ab 19 Uhr in der Werner-von-Siemens-Straße 3 unverbindlich vorbeischauen. Fragen werden unter  01 76/57 69 72 90 beantwortet.       

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