Bürgermeisterkandidatenduell am 13. September
SPD gibt keine Wahlempfehlung

Lüdinghausen -

Der SPD-Ortsverein wird keine Wahlempfehlung für die Bürgermeisterwahl aussprechen, das ist der einstimmige Beschluss des Vorstands. Die Sozialdemokraten stellen am 13. September keinen eigenen Bewerber.

Donnerstag, 06.08.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 15:06 Uhr
Niko Gernitz als Ortsvereinsvorsitzender hat jetzt mitgeteilt, dass die SPD keine Wahlempfehlung für einen der zwei Bürgermeisterkandidaten geben wird.
Niko Gernitz als Ortsvereinsvorsitzender hat jetzt mitgeteilt, dass die SPD keine Wahlempfehlung für einen der zwei Bürgermeisterkandidaten geben wird. Foto: SPD

Die Entscheidung ist gefallen: Der SPD-Ortsvereinsvorstand Lüdinghausen wird keine Wahlempfehlung für einen der zwei Bürgermeisterkandidaten geben, die am 13. September um das höchste Amt im Rathaus buhlen. Das teilt jetzt Niko Gernitz als Vorsitzender des Ortsvereins mit. Den Mitgliedern und Kandidaten der Sozialdemokraten „bleibt es als politisch-interessierte und mündige Bürger selbstverständlich unbenommen, ihre politische Meinung in der Sache kundzutun“, schreibt er in einem Pressebericht. Ob sie den CDU-Bürgermeisterkandidaten Ansgar Mertens oder den Amtsanwärter der Grünen, Eckart Grundmann, unterstützen, sei ihnen selbst überlassen. Als Ortsvereinsvorsitzender bleibt Gernitz „repräsentativ neutral“, betont er.

Außerdem macht er deutlich, warum die SPD für die anstehende Bürgermeisterwahl in Lüdinghausen und Seppenrade keine eigene Kandidatur auf den Weg gebracht hat: „Da kein/e authentische/r Kandidat/in im parteiinternen Verfahren auszumachen war, der/die privat sowie beruflich in der Lage gewesen wäre, die Bewerbung um das Bürgermeisteramt sowie die damit verbundene Verantwortung vollumfänglich wahrzunehmen, ist es ein äußerst ehrlicher Schritt gewesen, auf diese Aufstellung zu verzichten.“ Ziel sei es aber, „2025 wieder eine eigene Wahlempfehlung für das Bürgermeisteramt zu formulieren“.

Für die Wahl zum Stadtrat am 13. September wiederum habe die SPD „die Weichen für mehr Parität, Generationengerechtigkeit und Vielfalt mit ihrer Kandidatenaufstellung gestellt“, heißt es weiter. „Die Bürger haben damit die beste Gelegenheit, soziale, moderne und nachhaltige Politik für ihre Stadt zu wählen. Denn die politischen Entscheidungen werden im Stadtrat getroffen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7523872?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Nachrichten-Ticker