Schnellbuskonzepte: NWL-Chef antwortet auf Schreiben von Bürgermeister Borgmann
Bessere Anbindungen in Sicht

Lüdinghausen -

Gute Nachrichten: Joachim Künzel, Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL), hat nun mit einem ersten positiven Signal auf ein Schreiben von Bürgermeister Richard Borgmann reagiert. Darin unterstreicht der Lüdinghauser Rathaus-Chef den Wunsch von einer Schnellbuslinie zwischen Drensteinfurt, Ascheberg, Lüdinghausen und Haltern am See.

Dienstag, 22.09.2020, 16:00 Uhr
Die Bürgermeister von Ascheberg, Lüdinghausen und Haltern am See – Dr. Bert Risthaus (v. l.), Richard Borgmann und Bodo Klimpel – wünschen sich eine Schnellbuslinie, um die Bahnhöfe untereinander zu verbinden.
Die Bürgermeister von Ascheberg, Lüdinghausen und Haltern am See – Dr. Bert Risthaus (v. l.), Richard Borgmann und Bodo Klimpel – wünschen sich eine Schnellbuslinie, um die Bahnhöfe untereinander zu verbinden. Foto: Stadt Lüdinghausen

Joachim Künzel , Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL), hat nun mit einem ersten positiven Signal auf ein Schreiben von Bürgermeister Richard Borgmann reagiert. Der Rathaus-Chef setzt sich in dem Schriftstück, das er auch an die Verkehrsministerien des Bundes und Landes und an den Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) geschickt hatte, weiterhin für eine Schnellbuslinie zwischen Drensteinfurt, Ascheberg, Lüdinghausen und Haltern am See ein. Laut eines Presseberichts der Stadt fordert er, die Angebote im Bereich Schienen- und Busverkehr noch enger miteinander zu verzahnen und die verschiedenen Förderprogramme von Bund und Land Nordrhein-Westfalen enger zu vernetzen.

Weitere Impulse setzen

Künzel weist in seiner Antwort darauf hin, dass der NWL bei der Schnellbusförderung eng mit seinen Mitgliedsverbänden – in der hiesigen Region dem Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) – zusammenarbeitet. Im Münsterland werden dem Schreiben nach zwar schon „eine Vielzahl von Korridoren mit Schnellbussen bedient“. Jedoch sei Künzel sicher, dass in diesem Bereich noch weitere Impulse gesetzt werden können. Aus diesem Grund werde der NWL den ZVM bitten, die Überlegungen hinsichtlich der Schnellbuslinie zwischen Drensteinfurt, Ascheberg, Lüdinghausen und Haltern am See im Rahmen der Schnellbuskonzeptionen im Münsterland zu prüfen und Borgmann bezüglich der Ergebnisse unmittelbar zu antworten.

Wesentliche Standortfaktoren stärken

Das Lüdinghauser Stadtoberhaupt freut sich darüber, dass der Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe dem Anliegen von ihm und seinen Bürgermeisterkollegen aus den Anliegerkommunen so positiv gegenübersteht, heißt es in dem Bericht weiter. „Eine gute verkehrliche Anbindung bedeutet gerade für Städte und Gemeinden jenseits des Hauptnetzes einen wesentlichen Standortfaktor“, wird Borgmann zitiert. „Aufeinander abgestimmte Umsteigemöglichkeiten zwischen Bussen und Zügen, Regional- und Fernverkehr sind für unsere Bürgerinnen und Bürger und die heimische Wirtschaft enorm wichtig. Ich hoffe daher, dass alle Beteiligten gemeinsam an einer echten Verkehrswende im öffentlichen Personennahverkehr arbeiten. Das Klima wird es uns danken.“

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