Demenz
Schuhe in der Spülmaschine

Lüdinghausen -

Rund 70 bis 80 Prozent aller Seniorenheim-Bewohner leiden an Demenz. Deshalb sind die Teams der Einrichtungen in Lüdinghausen und Seppenrade auf den Umgang mit Menschen, deren Nervenzellen im Krankheitsverlauf nach und nach absterben, spezialisiert. Dennoch erlebt das Fachpersonal immer wieder herausfordernde Situationen. Von Annika Wienhölter
Samstag, 26.09.2020, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 26.09.2020, 09:00 Uhr
Markus Sasse, Pflegedienstleiter im Antoniushaus, kennt die Herausforderungen im Umgang mit Demenz-Betroffenen und ihren Angehörigen. In dem Anbau hinter ihm leben zwei Wohngruppen mit jeweils elf dementen Menschen.
Markus Sasse, Pflegedienstleiter im Antoniushaus, kennt die Herausforderungen im Umgang mit Demenz-Betroffenen und ihren Angehörigen. In dem Anbau hinter ihm leben zwei Wohngruppen mit jeweils elf dementen Menschen. Foto: awi
Wenn der Vater seine Schuhe plötzlich in die Spülmaschine räumt oder die Ehefrau das Geschirr in den Kleiderschrank stellt, erkennen die Angehörigen ihre engsten Vertrauten kaum wieder. Die medizinische Diagnose lautet dann oft: Demenz – eine Krankheit, die Nervenzellen im Gehirn absterben lässt. Ein erstes Anzeichen ist Vergesslichkeit.
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