Oliver Lechel ist neuer Gerätewart der Feuerwehren Lüdinghausen und Olfen
Brandschützer kooperieren

Lüdinghausen -

Die Brandschützer aus Lüdinghausen und Olfen bauen ihre Kooperation aus: Oliver Lechel agiert künftig als hauptamtlicher Gerätewart für die Feuerwehren beider Kommunen.

Montag, 05.10.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 17:36 Uhr
Oliver Lechel (3. v. r.) agiert künftig als Gerätewart für die Feuerwehren Lüdinghausen und Olfen. Über die Kooperation der beiden Kommunen freuen sich sowohl die Vertreter aus der Drei-Burgen-Stadt – der Beigeordnete Matthias Kortendieck (v. l.), Mario Mentel, Leiter der Jugendfeuerwehr, der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann und Ordnungsamtsleiter Michael Pieper – als auch Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann.
Oliver Lechel (3. v. r.) agiert künftig als Gerätewart für die Feuerwehren Lüdinghausen und Olfen. Über die Kooperation der beiden Kommunen freuen sich sowohl die Vertreter aus der Drei-Burgen-Stadt – der Beigeordnete Matthias Kortendieck (v. l.), Mario Mentel, Leiter der Jugendfeuerwehr, der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann und Ordnungsamtsleiter Michael Pieper – als auch Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Foto: Stadt Lüdinghausen

Die Städte Lüdinghausen und Olfen haben gemeinsam einen hauptamtlich tätigen Gerätewart eingestellt: Oliver Lechel hat jetzt seinen Dienst angetreten. Seine Aufgaben bestehen laut Pressebericht unter anderem im Warten und Instandhalten der Atemschutzgeräte, dem Reinigen von Schutzkleidung und dem Erfüllen der Prüfpflichten für technische Ausstattung. Bereits im März hatten die beiden Kommunen eine öffentliche Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Kooperation offiziell zu besiegeln.

Lechel ist seit mehr als zehn Jahren bei der Olfener Feuerwehr ehrenamtlich als Gerätewart tätig. Bisher war er für die Wartung des Materials und der Fahrzeuge, nicht aber für die Atemschutzgeräte zuständig. Direkt zu Beginn seiner künftigen Tätigkeit besucht er deshalb einen Lehrgang, um einen tieferen Einblick in diesen Bereich zu erhalten, heißt es in dem Text. Demnach freut sich der 37-Jährige auf die neue Herausforderung und das Team in Lüdinghausen.

Wir haben uns daher entschieden, unsere Kräfte zu bündeln und noch enger zu kooperieren als zuvor.

Wilhelm Sendermann

Die Feuerwehren haben bereits zuvor schon während Einsätzen aktiv zusammengearbeitet. Nun würden die Anforderungen an die Organisation zunehmend größer und seien im ehrenamtlichen Bereich kaum noch zu stemmen, informieren die Verantwortlichen. Die Prüfintervalle würden immer enger getaktet, und da die Anforderungen stiegen, gebe es auch immer mehr Geräte. „Wir haben uns daher entschieden, unsere Kräfte zu bündeln und noch enger zu kooperieren als zuvor“, wird Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann in dem Bericht zitiert. „Die Ehrenamtlichen sollen entlastet werden, indem sich auf professioneller Ebene um die Atemschutz-Ausrüstung gekümmert wird.“

Matthias Kortendieck, Beigeordneter der Stadt Lüdinghausen, betont, dass der Atemschutz für die essenziellen Aufgaben der Wehr gebraucht wird und verantwortlich gewartet werden muss: „Dies dient letztlich dem Schutz aller Feuerwehrleute, die für unsere Städte im Einsatz sind.“ Er freue sich sehr darüber, dass mit Lechel jemand gefunden werden konnte, der sich schon seit Jahren für die Brandschützer engagiert.

Die Wartung der Geräte für die beiden ehrenamtlich agierenden Wehren soll künftig zentral in der Hauptwache Lüdinghausen vorgenommen werden.

Durch die Vereinbarung der Kommunen ergeben sich noch weitere Synergieeffekte, wie zum Beispiel die gemeinsame Anschaffung von Feuerwehrgeräten, heißt es abschließend in dem Bericht.

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