„Öko-faire Kita“-Auszeichnung geht gleich fünf Mal nach Lüdinghausen und Seppenrade
Kinder genießen mit Verstand

Lüdinghausen -

Freude bei Groß und Klein: „Öko-faire Kita“ nach Level eins des Umweltmanagementsystems „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ dürfen sich nun die fünf katholischen Einrichtungen im Kitaverbund St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade. Und das haben alle Beteiligten gefeiert.

Samstag, 10.10.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 18:10 Uhr
Freuen sich
Freuen sich Foto: Kitaverbund

Damit sind sie bistumsweit Vorreiter: Alle fünf katholischen Einrichtungen im Kitaverbund St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade dürfen sich nun „Öko-faire Kita“ nach Level eins des Umweltmanagementsystems „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ nennen.

Dauerhaft ökologische und soziale Standards in den Kindertageseinrichtungen zu verankern und dabei die christliche Glaubwürdigkeit zu stärken, ist laut eines Presseberichts die Devise. „In jeder Einrichtung war mindestens ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die für das Thema Nachhaltigkeit brannte“, erinnert sich Verbundleiterin Jutta Tennhoff an ihre Anfänge im Kreis der mehr als 80 Mitarbeiter im Verbund. Deshalb sei ein gemeinsamer Arbeitskreis entstanden, in dem Ideen und Ziele diskutiert und vereinbart wurden.

Dennoch setzt jedes Team eigene Einfälle um: In der Kita St. Dionysius fällt ein neu angelegter Obst- und Gemüsegarten mit Himbeeren zum Naschen und einem Bogengang, an dem die Rebstöcke demnächst Weintrauben liefern, ins Auge.

In jeder Einrichtung war mindestens ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die für das Thema Nachhaltigkeit brannte.

Jutta Tennhoff

In der Kita St. Monika lädt draußen ein Feuchtbiotop zum Keschern ein, drinnen steht anstelle eines Bällebades eine Kiste mit Maiskörnern. „Die von Eltern eines Kindes vom Bauernhof gespendeten Kolben haben die Jungen und Mädchen selbst abgezupft“, heißt es weiter. In der Kita St. Ludger hilft Therapiehund Luna bei der tiergestützten Pädagogik, Eier und Fleisch werden direkt vom Bauern und vom Metzger vor Ort geliefert, und ein Besuch der Kinder beim Bürgermeister wegen zu viel Müll auf der Straße hatte Erfolg.

In der Kita St. Marien wohnen derweil Kaninchen und Hühner auf dem Außengelände, bald wachsen Salat und Co. im neuen Hochbeet. Das Team der Kita St. Elisabeth arbeitet wiederum viel mit den Elementen Feuer, Wasser und Luft und plant gerade einen Naschgarten. In zwei Kitas treibt ein Solarmodul im Außenbereich die Wasserpumpe an. Das spart beim Betrieb Energie und bei der Installation die Kosten fürs Verlegen eines Stromkabels.

So geht „Öko-faire Kita“

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  • Damit sind sie bistumsweit Vorreiter: Alle fünf katholischen Einrichtungen im Kitaverbund St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade dürfen sich nun "Öko-faire Kita" nach Level eins des Umweltmanagementsystems "Zukunft einkaufen - Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster" nennen.

    Foto: Kitaverbund
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    Foto: Kitaverbund
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    Foto: Kitaverbund

In allen Kitas stehen anstelle von Wasserflaschen große Spender, die wahlweise eine sprudelnde oder stille Erfrischung liefern. Vier Kitas haben schon große Küchen, in denen die Kinder mit ihren Erziehern mit frischen Zutaten kochen, in der fünften wird gerade umgebaut und damit im Januar gestartet.

Aber auch die Auszeichnungsfeiern standen ganz im Zeichen von Schöpfungsverantwortung und Erntedank: So wurden in der Kita St. Elisabeth tags zuvor bei einem Landwirt Kartoffeln geerntet, die dann während des Festes draußen mit den Kindern geschält und über dem Feuer zu Kartoffelsuppe zubereitet wurden. Alice Zaun, Pastoralreferentin der Pfarrei, und die Erzieherinnen hatten mit den Jungen und Mädchen Gottesdienste vorbereitet. Die Kinder zeigten beispielsweise, wie sie in der Kita auf „ihre Erde“, die in Form eines Globus immer mit auf dem Altar stand, aufpassen. Hans Georg Hollenhorst und Ulrich Jost-Blome von der Fachstelle Weltkirche beim Bischöflichen Generalvikariat überreichten die Urkunden und Plaketten.

Während der Auszeichnung war dann auch in allen Kitas zu hören: „Die Mitglieder des Arbeitskreises haben uns ganz schön angeknipst“, heißt es abschließend.

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