Sekundarschüler begeben sich auf die Spuren jüdischen Lebens
Alten Friedhof und ehemalige Synagoge besucht

Lüdinghausen -

Um das Thema „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“ zu veranschaulichen, begaben sich Zehntklässler der Sekundarschule auf Spurensuche jüdischen Lebens in Lüdinghausen.

Montag, 12.10.2020, 15:58 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 16:00 Uhr
Michael Kertelge von der Kirchengemeinde St. Felizitas nahm die Sekundarschüler der Jahrgangsstufen 10 mit auf Spurensuche jüdischen Lebens.
Michael Kertelge von der Kirchengemeinde St. Felizitas nahm die Sekundarschüler der Jahrgangsstufen 10 mit auf Spurensuche jüdischen Lebens. Foto: Sekundarschule

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg “ beschäftigten sich die Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Sekundarschule mit dem Thema „Jüdisches Leben in Lüdinghausen“. Als ausgewiesener Experte leitete Pastoralreferent Michael Kertelge von der Kirchengemeinde St. Felizitas Stadtrundgänge mit allen fünf zehnten Klassen an. Stationen des Rundgangs waren der ehemalige Standort der Synagoge an der Hermannstraße, das einstige Wohnhaus von Adele Strauss, die im Jahr 1942 deportiert und in Riga ermordet wurde, sowie der Alte Jüdische Friedhof an der Steverstraße. Zur Vorbereitung auf die Exkursion waren im Unterricht anhand des Buches „Lüdinghauser Stolpersteine“ von Bärbel Zimmer die Biografien von jüdischen Menschen aus der Steverstadt thematisiert worden, heißt es in dem Pressebericht. Demnach sei die Erinnerungskultur ein zentrales Anliegen des Teams der Sekundarschule, die Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist.

Im Juni 2021 werden Schüler der Jahrgangsstufe 9 während einer Studienfahrt die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen, geben die Verantwortlichen der Schule abschließend einen Ausblick.

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