Bau der neuen Markant-Tankstelle
Mit großen Schritten voran

Lüdinghausen -

Die Abbiegespur ist fertig und die Treibstofftanks haben jetzt auch ihren Platz in der Erde gefunden – auf der Baustelle für die Markant-Tankstelle an der Selmer Straße geht es endlich voran.

Freitag, 16.10.2020, 11:55 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 12:00 Uhr
Nach ihrer langen Anreise aus Südtirol wurden in dieser Woche die giftgrünen Treibstofftanks der neuen Markant-Tankstelle im Erdreich versenkt.
Nach ihrer langen Anreise aus Südtirol wurden in dieser Woche die giftgrünen Treibstofftanks der neuen Markant-Tankstelle im Erdreich versenkt. Foto: ben

Lange schien es fast so, als würde es mit der geplanten neuen Markant-Tankstelle auf der Brachfläche am Kreisverkehr Selmer Straße doch nichts werden. Nur das Plakat kündete vom Bauvorhaben, für das die Lüdinghauser Politik der Westfalen AG bereits im Juni 2017 den Zuschlag gegeben hatte.

Mittlerweile ist aber nicht nur die neue Abbiegespur fertig, auch auf dem künftigen Tankstellengelände selbst wird fleißig gearbeitet. In dieser Woche wurden mit einem Kran die großen giftgrünen Treibstofftanks im Erdreich versenkt. Der ursprüngliche Zeitplan mit einer Eröffnung noch Ende diesen Jahres lässt sich aber wohl nicht mehr einhalten, wie jetzt Hildegard Werth vom Presseteam der Westfalen AG mit Sitz in Münster auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten berichtet: „Aktuell rechnen wir mit einer Eröffnung der Tankstelle im März 2021.“ Derzeit komme man mit den Erdarbeiten gut voran. Anfang Dezember sei dann der Baubeginn für das Shop-Gebäude geplant. „Wie schnell es anschließend weiter geht, hängt natürlich auch von der Witterung im Winter ab“, so Werth. Den ursprünglichen Plan, an dem Standort neben einem Café-Bistro auch einen Kebab-Store zu eröffnen, habe man allerdings zwischenzeitlich verworfen.

Der Bau der Tankstelle war im Vorfeld nicht unumstritten. Nach Protesten der Anlieger hatte die Westfalen AG beispielsweise auf die Errichtung eines zwölf Meter hohen Werbe-Pylons verzichtet und zudem die Öffnungszeiten der Waschanlage und die Zahl der Staubsaugerplätze reduziert. Auch eine auf dem Areal stehende Eiche durfte stehen bleiben.

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