Fortuna-Verantwortliche setzen auf App
Papierlos registrieren leicht gemacht

Seppenrade -

Wegen des grassierenden Coronavirus müssen seit Monaten alle Sportler, Trainer und Zuschauer, die das Vereinsgelände von Fortuna Seppenrade betreten, ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bislang erfolgte das per Papierlisten, jetzt lässt sich das auch mit wenigen Klicks via App regeln.

Mittwoch, 21.10.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 14:41 Uhr
Sind überzeugt von der neuen FLVW-Check-in-App: Christel Behmenburg (v. l.), Sonja Hochstrat und Walburga Krebber von der „Corona-Hygiene-Gruppe“ des SV Fortuna Seppenrade
Sind überzeugt von der neuen FLVW-Check-in-App: Christel Behmenburg (v. l.), Sonja Hochstrat und Walburga Krebber von der „Corona-Hygiene-Gruppe“ des SV Fortuna Seppenrade Foto: awi

Sportler, Trainer und Zuschauer – sie alle müssen in Corona-Zeiten ihre Kontaktdaten dalassen, wenn sie das Gelände von Fortuna Seppenrade betreten. Schließlich sollen im Infektionsfall mögliche Ansteckungsketten nachvollzogen werden können. Mittlerweile haben sich durch das Registrieren wahre Papierberge angehäuft. Deshalb setzt die achtköpfigen „Corona-Hygiene-Gruppe“ des Vereins, die sich gleich zu Beginn der Pandemie gebildet hat, jetzt auf eine neue Methode: die Check-in-App, die der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) vor rund drei Wochen an den Start gebracht hat. „Ziel ist es, weniger Papier zu verbrauchen und das Registrieren zu vereinfachen“, erklärt Sonja Hochstrat .

Per eigenem Fortuna-QR-Code können sich die Besucher – entweder bereits zu Hause über die Homepage oder via Abbildungen, die am Eingang zum Sportplatz hängen – einloggen. Wer einmal seine Kontaktdaten eingeben hat, muss dann nur noch die jeweilige Veranstaltung aussuchen und auf den „Check-in“-Button klicken. Dafür sind sämtliche Trainingseinheiten und Spiele in der Smartphone-Anwendung hinterlegt.

Außerdem, ergänzt Christel Behmenburg , sei das Listenführen über alle teilnehmenden Spieler seitens der Trainer bei Regen auf dem Feld einfach unpraktisch – weil das Papier nass werde und aufweiche. Deshalb finden die Übungsleiter nun die Namen aller Sportler geordnet nach Teams in der App. Ein Fingerzeig darauf reicht, um das Mitmachen eines Fußballers zu bestätigen. Sämtliche dafür erforderlichen Daten hat die „Corona-Hygiene-Gruppe“ um Hochstrat und Behmenburg bereits eingepflegt. Zusätzlich gab‘s eine vereinsinterne Info-Veranstaltung. Dabei ist auch erläutert worden, dass die Daten lediglich von den Verantwortlichen eingesehen werden können und stets nach vier Wochen vom Verband automatisch gelöscht werden.

Zusätzlich betont die „Corona-Hygiene-Gruppe“, wie wichtig es ist, dass sich wirklich jeder einzelne an die Regeln hält, die das Ausbreiten des Virus verhindern sollen. Passiere das nicht, „ist hier ganz schnell wieder Schluss“, macht Hochstrat deutlich. Alle müssten gemeinsam dazu beitragen, „den Trainings- und Spielbetrieb aufrechtzuhalten“. Darum erinnern sie, Behmenburg und die Vereinsvorsitzende Walburga Krebber, nochmals an die Maskenpflicht, die auf dem gesamten Gelände an der Reckelsumer Straße gilt und die der FLVW jüngst erneut in einem Schreiben dringend allen Vereinen empfohlen hat.

Das komplette Hygienekonzept der Schwarz-Gelben lässt sich auf der Homepage des Vereins nachlesen. Dort gibt‘s auch Hinweise zur FLVW-Check-in-App.

 

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