Märkte in Lüdinghausen und Seppenrade fallen aus
Weniger weihnachtlicher Glanz in der Adventszeit

Lüdinghausen -

Nun steht es fest: Sowohl der Adventsmarkt in Lüdinghausen als auch das Seppenrader Pendant fallen coronabedingt aus. Während im Rosendorf keinerlei Alternativprogramm angedacht ist, hofft das Team von Lüdinghausen Marketing um Geschäftsführer Stefan Wiemann, doch noch einige alternative Aktionen durchführen zu können.

Montag, 02.11.2020, 13:03 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 14:15 Uhr
Solch einen Schnappschuss wird es 2020 nicht geben. Wegen des Coronavirus fällt der Adventsmarkt in Lüdinghausen aus, ebenso das Seppenrader Pendant.
Solch einen Schnappschuss wird es 2020 nicht geben. Wegen des Coronavirus fällt der Adventsmarkt in Lüdinghausen aus, ebenso das Seppenrader Pendant. Foto: awf

Es sind zwei heimelige wie stimmungsvolle Veranstaltungen, die alle Jahre wieder im Kalender stehen: Der Lüdinghauser und der Seppenrader Weihnachtsmarkt wecken stets zu Beginn der Adventszeit die Vorfreude auf die Feiertage. Doch das Coronavirus macht den Organisatoren diesmal einen Strich durch die Planungen.

Der für den 4. bis 6. Dezember (Freitag bis Sonntag) mit einem abgestimmten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept geplante Adventsmarkt in der Steverstadt findet nicht statt, teilt jetzt das Team von Lüdinghausen Marketing mit: „Angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen sowie der daraufhin verordneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ist die Veranstaltung an der Felizitas-Kirche nicht durchführbar.“

Das ursprüngliche Konzept sah unter anderem eine ausgeweitete Angebotsfläche, Maßnahmen zur Zutrittskontrolle sowie einen gesonderten Gastronomiebereich vor. „Gerne hätten wir den Markt unter den erschwerten Rahmenbedingungen durchgeführt, die derzeitige Lage lässt dies aber definitiv nicht mehr zu“, bedauert LH-Marketing-Geschäftsführer. „Wir hoffen, im Dezember unsere bereits geplanten weiteren Programmpunkte wie Adventshäuschen in der Innenstadt, Musik in der Stadt sowie einen temporären Laden für Handwerkskunst in der Langenbrückenstraße durchführen zu können und somit etwas zur vorweihnachtlichen Atmosphäre in unserer Stadt beitragen zu können.“

Derweil informiert Friedhelm Landfester als Vorsitzender des Heimatvereins aus dem Rosendorf: „Der Weihnachtsmarkt ist ersatzlos gestrichen.“ Er spricht von einem „bitteren Jahr“. Die Absage bezieht sich auch auf den Basar im Don-Bosco-Haus und den Bücherflohmarkt der Katholischen öffentlichen Bücherei (KöB). Beides geht sonst immer parallel zum Markttrubel rund um die St.-Dionysius-Kirche am ersten Adventswochenende – in diesem Jahr der 28. und der 29. November (Samstag und Sonntag) – über die Bühne.

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