Streckenmodellierung für Bikepark beginnt Mitte 2021
Bolzplatz: Arbeiten starten jetzt

Lüdinghausen -

Es geht los. Die Arbeiten, an deren Ende es einen Bikepark in Lüdinghausen gibt, starten in der kommenden Woche. Doch bis zum Park wird es noch eine ganze Weile dauern. Der Bikepark wird später Realität als geplant.

Montag, 02.11.2020, 19:37 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 20:06 Uhr
Einen Bikepark soll es in kommenden Jahr im Bereich des Bolzplatzes geben.
Einen Bikepark soll es in kommenden Jahr im Bereich des Bolzplatzes geben. Foto: Stadt Lüdinghausen

Im Bereich des Bolzplatzes am Liebfrauenkamp hinter dem Klutenseebad soll ein Bikepark entstehen. Als erster Schritt werden nach Auskunft der Stadtverwaltung jetzt der Bolzplatz und das dazugehörige Umfeld umgestaltet. In der nächsten Woche sollen die Erdarbeiten am Bolzplatz starten.

Rasennarbe wird abgeschält

 Zunächst wird die vorhandene Rasennarbe auf einer Fläche von etwa 2000 Quadratmeter abgeschält. Auf den anschließend geebneten Boden wird eine neue Rasentragschicht aufgebracht. Dann wird Rasen eingesät. Dieser muss mindestens bis zum Frühsommer nächsten Jahres wachsen, bevor er bespielt werden kann. Im Frühjahr werden Ballfangzäune und kurz vor der Freigabe zwei fünf mal zwei Meter große Jugend-Fußballtore aufgestellt.

Pandemiebedingte Verschiebung

Der Bau des Bikeparks selbst könne aufgrund pandemiebedingter Verschiebungen der geplanten Bauzeiten beim beauftragten Fachbüro erst im Frühjahr/Sommer 2021 erfolgen, heißt es im Pressebericht der Stadtverwaltung. Es sei bereits damit begonnen worden, den ersten Boden anzufahren. Insgesamt würden 800 Kubikmeter Boden benötigt. Die Arbeiten würden über den Winter fortgesetzt, sodass die beauftragte Firma im Frühjahr mit der Streckenmodellierung beginnen könne.

„Wir bedauern es sehr, dass der Bikepark nun später kommt als gedacht“, heißt es weiter. „Gleichzeitig bitten wir aber um Verständnis dafür, dass auch die Planungsbüros und das Baugewerbe von der Corona-Pandemie und ihren Folgen überrascht wurden und zu Umplanungen gezwungen sind.“

Das Fachplanungsbüro hatte im Frühjahr auf Grundlage der ersten Planungsworkshops einen ersten Streckenentwurf erarbeitet. Parallel erarbeitete die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben Vorschläge zur Umgestaltung des Bolzplatzes sowie der Umgebung und fasste sie mit dem Streckenentwurf zu einer Gesamtplanung zusammen. Diese Planung wurde während der Sommerferien auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Jeder war eingeladen, den Entwurf anzuschauen und Anregungen oder Hinweise abzugeben.

Planung per Post

Den Anwohnern, heißt es weiter, sei die Planung per Post zugekommen. „Die eingegangenen Hinweise bezogen sich zum größten Teil auf Details in der Streckenführung und die Umfeldgestaltung. Die Anlieger wünschen sich, dass entsprechende Nutzungsregeln aufgestellt und ihre Einhaltung kontrolliert wird“, schreibt die Stadtverwaltung.

Die Gesamtplanung sei im Anschluss auf Grundlage eben der eingegangenen Anregungen überarbeitet worden.

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