KG „Stabil Daobi“ über mögliche Nachholtermine
Gedankenspiele zur Genüge

Seppenrade -

Die Session 2021 ist für die Narren der Gesellschaft „Stabil Daobi“ gelaufen. Corona hat alle Planungen über den Haufen geworfen. Dennoch wollen die Karnevalisten die Flinte nicht ins Korn werfen.

Dienstag, 05.01.2021, 14:00 Uhr aktualisiert: 05.01.2021, 17:01 Uhr
Karnevalisten, die dicht an dicht feiern wie auf diesem Archivbild? Das ist derzeit auch im Rosendorf nicht möglich.
Karnevalisten, die dicht an dicht feiern wie auf diesem Archivbild? Das ist derzeit auch im Rosendorf nicht möglich. Foto: Christian Besse

Die Tradition, dass die KG „Stabil Daobi“ am ersten Sonntag im neuen Jahr ihre Generalversammlung abhält, gibt es schon seit Jahrzehnten. Eigentlich eröffnet die KG als erster Verein in Seppenrade die Welle der Jahresversammlungen, denen dann die weiteren Vereine wie Fortuna, Tennisclub 77 oder auch der Reiterverein am Anfang eines jeden Jahres folgen, erklärt Markus Wittkemper , Präsident der örtlichen Karnevalisten.

Doch seit Corona ist auch im Rosendorf alles anders. Lange habe man gehofft, nach 2020, als Karneval das letzte große öffentliche Fest des Jahres war, 2021 mit demselben Ereignis zu beginnen, so Wittkamp. Dass dem leider nicht so ist, „damit haben wir uns längst abgefunden. Selbst wenn wir gedurft hätten, waren wir uns einig, dass das Risiko einer solchen Veranstaltung zurzeit kein Vorstandsmitglied tragen würde. Auch ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, den Karneval zu besuchen, sicherlich nicht so hoch, um ein Fest dieser Größenordnung bei gleichbleibenden Fixkosten durchzuführen“, erklärt Schatzmeister Jürgen Gosmann.

Gedankenspiele, wie man mit der kommenden Session 2022 verfahre, gibt es laut Pressemitteilung zur Genüge. Vielleicht könne man den Karnevalsauftakt im November 2021 etwas größer feiern – beispielsweise mit einem Karnevalsauftakt im kleineren Rahmen und dem Nachholen des Kinderkarnevals vom Februar, so die ersten Vorschläge innerhalb des Vorstandes. Aber all dieses seien Planspiele, die sehr von der Entwicklung der Pandemie in den kommenden Monaten abhingen.

Einig ist man sich darüber, die ausgefallene Generalversammlung zu einem späteren Zeitpunkt – vielleicht Ende April, Anfang Mai – nachzuholen. „Uns läuft ja im Moment nichts davon, und vielleicht gibt es bis dahin schon neue Perspektiven. Zunächst mal wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern von Seppenrade und Lüdinghausen alles Gute für 2021. Bleiben Sie gesund und verlieren Sie den Optimismus nicht“, so der Wunsch von Wittkemper und seinen Vorstandskollegen.

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