Deutsch-Französischer Tag wird heute gefeiert
Partnerschaft – aktuell nur per Video

Lüdinghausen -

Am 22. Januar wird traditionelle der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gedacht. Dieser deutsch-französische Tag ist gerade auch in Lüdinghausen ein wichtiges Datum.

Freitag, 22.01.2021, 05:32 Uhr aktualisiert: 22.01.2021, 05:40 Uhr
Bürgermeister Ansgar Mertens
Bürgermeister Ansgar Mertens Foto: teamfoto MARQUARDT

Der Deutsch-Französische Tag, Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, wird am heutigen Freitag gefeiert. Auch für Lüdinghausen und die Partnerstadt Taverny ist das ein besonderes Datum, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Städtepartnerschaft zwischen Lüdinghausen und Taverny besteht bereits seit 34 Jahren. „Die Verbundenheit unserer beiden Städte wird aktiv gelebt“, wird Bürgermeister Ansgar Mertens zitiert. „Ich danke besonders der Deutsch-Französischen Gesellschaft dafür, dass sie sich so sehr für die Pflege der Beziehungen zu unserer Partnerstadt einsetzt.“ Außerdem leisten die Schulen einen großen Beitrag für die Verständigung untereinander, indem sie regelmäßig Austausche organisieren. „Aus diesen Begegnungen entstehen oft lebenslange Freundschaften“, so Mertens.

Leider werde es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen und direkten Begegnungen an diesem Tag geben können. „Umso wichtiger ist es, dass wir uns die Bedeutung des interkulturellen Dialogs auch in Krisenzeiten ins Gedächtnis rufen“, sagt Mertens. „Wir möchten im Austausch bleiben, voneinander lernen und uns gegenseitig um Rat fragen.“

Da kein persönliches Treffen stattfinden kann, wird der Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft am Freitagabend ein Gespräch per Video mit dem Partnerschaftskomitee aus Taverny führen. Auch Mertens wird daran teilnehmen. „Das ist ein ganz tolles Zeichen für unsere deutsch-französische Freundschaft, dass der Bürgermeister auch dabei sein wird“, findet Maria Edelbusch, die Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Lüdinghausen.

Auch wenn Treffen zwischen deutschen und französischen Schülern derzeit nicht möglich seien, so könne man doch per Messenger im Chat miteinander kommunizieren oder sich über Videoplattformen digital verabreden. „Die modernen Kommunikationstechnologien ermöglichen uns einen schnellen Austausch, den wir auch für die Pflege unserer freundschaftlichen Beziehungen zu unseren Partnerstädten einsetzen können“, erinnert Mertens. „Ich würde mich freuen, wenn diese Möglichkeiten, zusätzlich zur Pflege alter Brieffreundschaften, rege genutzt werden.“

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