Bestatter erzählen von ihrer Arbeit unter Coronabedingungen
Abschied in schwieriger Zeit

Lüdinghausen -

Die Regeln, nach denen Beerdigungen in der Steverstadt ablaufen dürfen, unterliegen in der Pandemie einem ständigen Wandel. Bestatter erzählen, welchen Herausforderungen sie sich bei ihrer täglichen Arbeit stellen müssen und zu welchen Möglichkeiten sie greifen, um Angehörigen den Abschied trotz Corona zu ermöglichen. Von Beate Nießen
Dienstag, 02.02.2021, 08:03 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.02.2021, 08:03 Uhr
Vor der Beisetzung auf dem Friedhof gehört die Abholung der Verstorbenen aus Krankenhäusern oder Altenheimen zur Aufgabe der Bestatter. Im Coronafall sind dabei strenge Hygieneregeln zu beachten (kl.Bild).
Vor der Beisetzung auf dem Friedhof gehört die Abholung der Verstorbenen aus Krankenhäusern oder Altenheimen zur Aufgabe der Bestatter. Im Coronafall sind dabei strenge Hygieneregeln zu beachten (kl.Bild). Foto: dpa/Pinnekamp/Hettwer

Während andernorts Bestatter und Krematorien aufgrund der vielen an Corona verstorbenen Menschen am Limit arbeiten, zeigt sich die Lage in Lüdinghausen nach wie vor entspannt. „Glücklicherweise hatten wir hier bisher – so weit ich das weiß – erst drei bestätigte Todesopfer zu beklagen. Eines davon haben wir bestattet“, erzählt Stephan Pinnekamp, Inhaber des gleichnamigen Bestattungsunternehmens an der Neustraße.

Trotzdem sei Corona auch für sie ein Thema, „und das seit dem vergangenen Frühjahr.“ Damals seien die Umstände teilweise noch belastender gewesen.

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